DIN 18195-4: Abdichtung Bodenplatte – Kritische Punkte, Feuchtigkeit & korrekte Ausführung?
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DIN 18195-4: Abdichtung Bodenplatte – Kritische Punkte, Feuchtigkeit & korrekte Ausführung?

Hallo Fachkollegen,
bin grad mal wieder am blättern in den Normen und stolperte über eine Formulierung in der DINAbk. 18195-4:2000-08 Abschnitt 6.2 Bodenplatten Hier heißt es: "Die Bodenplatte ist grundsätzlich gegen aufsteigende Feuchtigkeit nach 7.4 abzudichten. Dabei muss die Abdichtung des Bodens an die waagerechte Abdichtung der Wände HERANGEFGÜHRT oder mit ihr verklebt werden, dass keine Feuchtigkeitsbrücken insbesondere im Bereich von Putzflächen entstehen können (Putzbrücken). "
Was bitte soll diese indifferente Formulierung "HERANFÜHREN" im Klartext bedeuten? Wie schön klar war da doch die alte Fassung der DIN 18195 Teil 4 (08/1983) Abschnitt 5.1.4: "Die Bahnen müssen sich an Nähten, Stößen und Anschlüssen um 10 cm überdecken, die Überdeckungen müssen vollflächig verklebt, bzw. bei Schweißbahnen verschweißt werden. "
Praxisfall ist ein nicht unterkellertes Einfamilienhaus. Bodenplatte aus Normalbeton. Mauerwerkssperre unverklebt/überlappend verlegte GEFITAS ohne raumseitigen Überstand. Nach aktueller DIN-Fassung kann ich jetzt einfach die Bodenflächen mit Bahnenabdichtung auslegen und diese an die Wände "heranführen". Nach alter Norm hätte ich die Abdichtung ankleben müssen. Oder habe ich hier was verpasst?
  • Name:
  • Ben Krause
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    Ich verstehe, dass Sie sich mit der Formulierung in DINAbk. 18195-4:2000-08, Abschnitt 6.2 bezüglich der Abdichtung von Bodenplatten auseinandersetzen. Die Norm fordert grundsätzlich eine Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit gemäß Abschnitt 7.4.

    Wichtig ist, dass die Abdichtung der Bodenplatte fachgerecht an die Abdichtung der Wände angeschlossen wird, um Feuchtigkeitsbrücken zu vermeiden. Dies betrifft insbesondere den Bereich der Putzflächen und die Vermeidung von Putzbrücken.

    Achten Sie darauf, dass die Bahnen, Nähte, Stöße, Anschlüsse und Überdeckungen der Schweißbahnen im Praxisfall (z.B. Einfamilienhaus mit Bodenplatte aus Normalbeton) gemäß den Vorgaben der Norm ausgeführt werden. Die Mauerwerkssperre muss einen ausreichenden Überstand nach den Bodenflächen aufweisen.

    👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die aktuelle Fassung der DIN 18195 (Teil 4) auf eventuelle Änderungen und Präzisierungen im Vergleich zur Fassung von 2000-08. Ziehen Sie bei Unklarheiten einen Fachmann für Abdichtungstechnik hinzu.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    DIN 18195
    Die DIN 18195 ist eine deutsche Norm, die die Abdichtung von Bauwerken regelt. Sie besteht aus mehreren Teilen, die sich mit verschiedenen Aspekten der Abdichtung befassen, wie z.B. Abdichtung gegen Bodenfeuchtigkeit, nichtdrückendes Wasser und drückendes Wasser.
    Verwandte Begriffe: Abdichtung, Bauwerksabdichtung, Feuchtigkeitsschutz
    Bodenplatte
    Die Bodenplatte ist ein tragendes Bauteil, das denLasten des Gebäudes auf den Baugrund überträgt. Sie bildet die unterste Ebene des Gebäudes und muss gegen Feuchtigkeit aus dem Erdreich geschützt werden.
    Verwandte Begriffe: Fundament, Gründungsplatte, Sohlplatte
    Abdichtung
    Die Abdichtung ist eine Maßnahme, um Bauteile vor dem Eindringen von Feuchtigkeit zu schützen. Sie kann durch verschiedene Materialien und Verfahren erfolgen, wie z.B. Bitumenbahnen, Kunststoffbahnen oder mineralische Dichtungsschlämmen.
    Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Feuchtigkeitssperre, Wasserdichtigkeit
    Feuchtigkeitsbrücke
    Eine Feuchtigkeitsbrücke ist eine Stelle in der Baukonstruktion, an der Feuchtigkeit leichter durchdringen kann als in den umliegenden Bereichen. Dies kann durch Wärmebrücken, unzureichende Abdichtung oder Beschädigungen der Bausubstanz entstehen.
    Verwandte Begriffe: Wärmebrücke, Kondensation, Taupunkt
    Mauerwerkssperre
    Eine Mauerwerkssperre ist eine horizontale Abdichtung im Mauerwerk, die das Aufsteigen von Feuchtigkeit durch Kapillarwirkung verhindern soll. Sie wird in der Regel nachträglich in das Mauerwerk eingebracht.
    Verwandte Begriffe: Horizontalsperre, Kapillarität, aufsteigende Feuchtigkeit
    Schweißbahn
    Eine Schweißbahn ist eine Abdichtungsbahn aus Bitumen oder Kunststoff, die durch Erhitzen und Verschweißen mit dem Untergrund verbunden wird. Sie wird häufig zur Abdichtung von Flachdächern, Bodenplatten und anderen Bauteilen verwendet.
    Verwandte Begriffe: Bitumenbahn, Abdichtungsbahn, Flachdachabdichtung
    Überdeckung
    Die Überdeckung bezeichnet den Bereich, in dem sich zwei Abdichtungsbahnen überlappen, um eine wasserdichte Verbindung zu gewährleisten. Die Breite der Überdeckung ist in den jeweiligen Normen und Richtlinien festgelegt.
    Verwandte Begriffe: Naht, Stoß, Abdichtungsbahn

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was regelt die DIN 18195-4?
      Die DIN 18195-4 regelt die Abdichtung von Bauwerken gegen Bodenfeuchtigkeit und nichtdrückendes Wasser. Sie legt fest, welche Maßnahmen bei der Abdichtung von Bodenplatten und Wänden zu treffen sind, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
    2. Was ist eine Feuchtigkeitsbrücke?
      Eine Feuchtigkeitsbrücke ist eine Stelle in der Baukonstruktion, an der Feuchtigkeit leichter durchdringen kann als in den umliegenden Bereichen. Dies kann beispielsweise durch unzureichende oder fehlende Abdichtung entstehen.
    3. Warum ist die korrekte Ausführung der Anschlüsse wichtig?
      Die korrekte Ausführung der Anschlüsse zwischen Bodenplatten- und Wandabdichtung ist entscheidend, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. Fehlerhafte Anschlüsse stellen eine Schwachstelle dar, durch die Feuchtigkeit in das Gebäude gelangen kann.
    4. Was sind die Folgen einer mangelhaften Abdichtung?
      Mangelhafte Abdichtung kann zu Feuchtigkeitsschäden, Schimmelbildung, Schädigung der Bausubstanz und gesundheitlichen Problemen führen. Die Sanierung solcher Schäden ist oft aufwendig und kostspielig.
    5. Welche Materialien werden für die Abdichtung verwendet?
      Für die Abdichtung werden verschiedene Materialien verwendet, wie z.B. Bitumenbahnen (Schweißbahnen), Kunststoffbahnen, mineralische Dichtungsschlämmen und Injektionsmittel. Die Auswahl des geeigneten Materials hängt von den spezifischen Anforderungen des Bauwerks ab.
    6. Was bedeutet "aufsteigende Feuchtigkeit"?
      Aufsteigende Feuchtigkeit bezeichnet das Phänomen, bei dem Wasser durch Kapillarwirkung im Mauerwerk nach oben transportiert wird. Dies tritt häufig bei älteren Gebäuden ohne oder mit mangelhafter Horizontalsperre auf.
    7. Wie wird eine Mauerwerkssperre ausgeführt?
      Eine Mauerwerkssperre wird in der Regel als horizontale Abdichtung in das Mauerwerk eingebracht, um das Aufsteigen von Feuchtigkeit zu verhindern. Sie kann aus verschiedenen Materialien bestehen, wie z.B. Bitumenbahnen, Edelstahlblechen oder Injektionsharzen.
    8. Was ist bei der Überdeckung von Abdichtungsbahnen zu beachten?
      Die Überdeckung von Abdichtungsbahnen muss ausreichend breit sein und fachgerecht verklebt oder verschweißt werden, um eine wasserdichte Verbindung zu gewährleisten. Die genauen Vorgaben zur Überdeckungsbreite sind in der DIN 18195 festgelegt.

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  2. Bodenplattenabdichtung: Dichte Verklebung – Wandanschluss

    Foto von Stefan Ibold

    fachgerecht ist und bleibt ...
    Moin,
    ... die dichte Verklebung mit der Sperre unter den Wänden oder der der zwischen den Schichten.
    Grüße
    Stefan Ibold
  3. DIN 18195-4: Kapillarwirkung – Stumpfer Stoß ausreichend?

    Foto von Bruno Stubenrauch, Dipl.-Ing. univ.

    ich lese das auch so
    Heranführen reicht. Wenn ich selber nachdenke (ist ja bei Anwendung von DINAbk.-Normen geboten): drückendes Wasser ist nicht vorhanden. Konvektion findet auch nicht statt. Es muss nur kapillaren Effekten und der Diffusion entgegengewirkt werden. Da könnte ein stumpfer Stoß der Abdichtungen mit minimalem Luftspalt schon ausreichen. Der Kapillareffekt ist weg, sobald die "Putzbrücke" unterbrochen ist. Diffusion kann durch den stumpfen Stoß zwar noch stattfinden, wird aber so minimal sein, dass die angrenzenden Materialien es abkönnen und der Spalt sich nicht mit Wasser füllt.
  4. Bodenplattenabdichtung: Tackerlöcher – Unschädlich bei korrekter Ausführung?

    Foto von

    3 Sekunden langsamer 😉
    Stefan, ich bin nicht deiner Meinung, lasse mich aber gerne belehren. Bitte mehr als "fachgerecht bleibt ... ". Ich halte z.B. auch Tackerlöcher in Dampfbremsen und punktuelle Beschädigungen der Abdichtung auf der Bodenplatte für unschädlich, wenn keine Konvektion bzw. drückendes Wasser im Spiel ist.
  5. DIN 18195-4: Abdichtung – Stumpfstoß ausreichend? Alte vs. neue Norm

    Tja genau das ist es
    Bei Tackerlöchern in Dampfsperren würde ich auch nicht auf die Idee kommen diese mit Klebeband einzeln abzukleben, aber bei einer Bodenplattenabdichtung frag ich mich doch ob ein Stumpfstoß reichen soll. Wenn man mal das alte Bild 2 der DINAbk. 18195 Teil 4 anschaut, dann wird klar: sobald der EGAbk.-Fußboden nicht sicher über der OK Gelände liegt, musste abgeklebt sein! SO war DAS früher! Heute hat sich die Abdichterlobby bei der Überarbeitung der DIN die eindeutigen Skizzen gespart und klare Ansagen durch schwammige Formulierungen ersetzt, was dazu führt, das der Übergang von Pfusch zu DIN-gerecht (Regel der Technik) ein fließender ist. super oder? Ich bin ratlos. Soll eine Bodenplatte mit OK 5-10 cm unter Geländehöhe tatsächlich nur durch "lose" verlegte, stumpf angestoßene Bahnen hinreichend abgedichtet sein?
    • Name:
    • B.K.
  6. Mauerabdichtung: Putzbrücken vermeiden – Überstand erforderlich?

    Putzbrücke
    Putzbrücken sind sicher nur zu vermeiden, wenn die Mauerabdichtung über die Wand übersteht. Wieviel sei mal dahin gestellt. Innenkante bündig geht jedenfalls nicht sicher.
    Und ein Stumpfstoß? Erstens frage ich mich wie dieser spaltfrei über diverse Meter auszuführen ist (rein handwerklich) und dann auch nur wenn beidseitig des Stoßes keine Hohllagen, Blasen etc. vorhanden sind. Und das geht nur auf dem Papier!
    Wenn ich vor Ort eine solche Stumpfstoßkonstruktion zu beurteilen hätte, bin ich sicher, das ich jede Menge offene Nähte und Hohllagen finde. Und das war es dann mit der pfiffigen Auslegung der DINAbk..
    Außerdem, wie Herr Stubenrauch sagt, denken ist Pflicht!
  7. Horizontalsperre: Position bei Trennwänden – DIN 18195 & 1053

    Foto von Stefan Ibold

    wie ist es denn nun?
    Moin,
    hab nen Konten im Schädel (nee, habe keinen über den Durst getrunken 🙂 ).
    Wo kommt denn nun gem. 18195 oder 1053 die Sperrschicht bei den Trennwänden hin?
    Unter und über der ersten Steinschicht oder nur unter oder nur über?
    Marc Carden hatte es mir schon einmal gesagt, aber bei meinem Gedächtnis *Zweifel* ...
    Grüße
    si
    • Name:
  8. DIN 1053/18195-4: Horizontalsperre – Material & Positionierung

    Die DINAbk. 1053 regelt in Sachen Abdichtung nur,
    dass wenn Wände seitlich mit Erddruck belastet werden, hier eine besandete Sperre oderer ein Bahn ähnlichen Reibungsverhalten eingesetzt werden muss.
    Die DIN 18195-4 "Bauwerksabdichtungen; Abdichtung gegen Bodenfeuchtigkeit (Kapillarwasser, Haftwasser) und nichtstauendes Sickerwasser an Bodenplatten und Wänden; Bemessung und Ausführung  -  2000/08" sagt nicht aus, wo die Horizontale Sperrbahnen zu liegen haben. (Sache des Planers) Diese kann auch auf der ersten Schicht liegen. Dann ist nur die Sperre der Sohle hier heran zu führen. Ob eine Bahn verklebt werden muss, oder nur überlappend erstellt werden kann geht aus den jeweiligen Stoffnormen hervor. Das Problem ist nur das die DIN 18195-4 so viele verschieden Möglichkeiten und Materialien zulässt, die Verschiedenen Abdichtungsstufen zu erstellen, dass es nicht sicher sein kann, dass diese überhaupt mit einander Verklebbar sind.
    Eindeutiger ist hier die VOBAbk./C Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) Abdichtungsarbeiten  -  DIN 18336 Ausgabe Dezember 2002.
    3.2 Abdichtung gegen Bodenfeuchte und nicht stauendes Sickerwasser
    3.2.1 Waagerechte Abdichtung in oder unter Wänden
    Die Abdichtung ist einlagig mit lose verlegten Bitumen-Dachdichtungsbahnen G 200 DD nach DIN 52130 "Bitumen-Dachdichtungsbahnen  -  Begriffe, Bezeichnung, Anforderungen" auszuführen.
    3.2.3 Abdichtung von Bodenplatten
    Die Abdichtung ist einlagig mit lose verlegten Bitumen-Schweißbahnen G 200 S4 nach DIN 52131 "Bitumen-Schweißbahnen  -  Begriffe, Bezeichnung, Anforderungen" auszuführen. Die Überdeckungen der Bahnen sind miteinander zu verschweißen.
  9. Abdichtungsbahnen: Verklebung – Fläche vs. Wandanschluss

    Foto von

    soweit klar, aber ...
    Moin,
    das Verkleben der Bahnen bezieht sich aus meinem Verständnis nur auf die Fläche selber, nicht aber auf das Verkleben der Bahnen mit den Sperrstreifen unter den Wänden.
    Mark, Du hast es geschrieben, es gibt eine unglaublich große Anzahl von möglcihen Abdichtungsbahnen. ie soll der Rohbauer wissen, welche Bahn der Dachdecker einbringen wird? Bei Kunststoffbahnen unter den Wänden ist kein dichter Anschluss mit Bitu-Bahnen herstellbar.
    Deshalb bleibe ich dabei: fachgerecht ist und bleibt das Hochführen und der Anschluss, weil das das Risiko am besten minimiert.
    Grüße
    Stefan Ibold
  10. Bodenplattenabdichtung: G200DD & G200S4 – Verklebungsempfehlung

    Und ich bleibe dabei,
    G200DD besandet unter den Wänden, mit mindestens 20 cm Überlappungen unter einander und mindestens 8,0 cm seitlichem Überstand und eine G200S4 auf die BP. Die lassen sich mit einander verkleben  -  und alles wir gut
  11. Abdichtung: Planer-Verantwortung – Materialauswahl & Ausführung

    Woher der Maurer das weiß?
    Na ganz einfach, SI: vom Planer!
    Und die da sparen, werden Mitglied bei dachmurks.de! 😉
  12. Schweißbahnen & Dachbahnen: Fachgerechte Verklebung – Realisierbar?

    Foto von

    rotfl
    Moin,
    @ Mark, Schweißbahnen und Dachbahnen lassen sich an sich nicht fachgerecht verkleben 🙂
    @ Dühlmeyer, sollte ich vielleicht einen Mitgleidsbeitrag erheben 🙂?
    Grüße
    si
    • Name:
  13. Verklebung Schweißbahn/Dachbahn: Aufklärung zum Insiderwitz

    Insiderwitz? Bitte um Aufklärung!

    @ Mark, Schweißbahnen und Dachbahnen lassen sich an sich nicht fachgerecht verkleben 🙂

    Danke.

  14. Dachbahnen vs. Schweißbahnen: Unterschiede & Verklebungsrisiken

    Foto von

    kannst haben
    Moin,
    Dachbahnen sind erheblich dünner und haben ein anderes Bitumen als Schweißbahnen.
    Die Decksschicht bei Dachbahnen ist nur unzureichend geeignet, da man sehr schnell an die Trägereinlage gelangt, wenn das etwas zu warm wird. Dann KANN es passieren, dass die Deckschicht von der Trägereinlage gelöst wird und auch nicht mehr so 100 % hält. KANN!
    Was zusätzlich noch verbleibt ist die Fuge bei der Überlappung. Egal ob die 20 cm überdeckt, solange da keine ausreichende Last darauf kommt, kann Wasser sich dazwischen durchmogeln.
    Natürlich nur dann, wenn richtig Wasser ansteht. Kapillar sehe ich das nicht ganz so eng 🙂
    Grüße
    si
    • Name:
  15. Bodenplattenabdichtung: Welche Ausführung ist bezahlbar & umsetzbar?

    Herr Ibold 🙂, Heißt das,
    dass Sie als Gutachter Herrn Cardens "Alles-Wird-Gut-Ausführung" im Fall der Fälle "bemängeln" würden?
    Oder verstehe ich etwas falsch?
    Bitte jetzt kein wischa-waschi mehr.
    Welche Ausführung ist theoretisch in Ordnung, "bezahlbar" und praktisch umsetzbar?
  16. Dachbahn-Verklebung: Heißabstrich – Vorteile bei Überlappung

    Foto von

    es ist so
    Moin,
    nur, dass das hier nicht unbeantwortet stehen bleibt 🙂
    Ich würde, da ich ja die Probleme sehe, immer erst auf eine Dachbahn einen Heißabstrich auftragen, weil ich ohne die Bahn zu schnell mit der Flamme zerstören würde.
    Zudem hätte ic hdann auch noch den Vorteil, dass die nicht verklebte Überlappung der Bahn außerhalb des Wandbereiches mit abgedichtet würde.
    Ohne würde theoreisch vielleicht evtl. funzen (Glück gehabt) aber m.E. ist es nicht korrekt.
    Grüße
    si
    • Name:
  17. Was ist ein

    Heißabstrich?
  18. Schadensfall: Schweißbahn unter Verblendung – Verflüssigungsrisiko

    Dachbahnen sind dünner!
    Stimmt sollen die ja auch sein. Ich habe vor kurzen einen Schadensbericht gelesen, ich glaube in Verbindung mit dem Fraunhofer Institut festgestellt. Dort ging es zugegebener weise um Verblender  -  Aufstandsflächen. Hier wurde eine Schweißbahn im Aufsatzbereich der Verblendung aufgebracht. Das Gewicht der Verblendung hat dazugeführt, dass sich die Schweißbahn verflüssigt hat, was dann wiederum zu einem Gleitlager unter der Verblendung führte, welches wiederum Schäden erzeugt hatte.
    Des weiteren erlaubt die DINAbk. 18195-4 "Bauwerksabdichtungen; Abdichtung gegen Bodenfeuchtigkeit (Kapillarwasser, Haftwasser) und nichtstauendes Sickerwasser an Bodenplatten und Wänden; Bemessung und Ausführung  -  2000/08" ja ganz klar, dass die Stöße der DD Bahnen verklebt werden dürfen. Sie dürfen nur nicht auf den Untergrund aufgeklebt werden.
    ... und alles wird Gut 😉
  19. Bitumen-Verarbeitung: Heißabstrich – Traditionelle Technik

    Foto von

    das
    Moin,
    es gibt Bitumen als Blockware. Die werden in speziellen Öfen mit Gas erhitzt und somit verflüssigt. Mit einem Eimer und einer sogenannten Klebemassebürste wird nun die heiße Klebemasse (das ist der geläufige Ausdruck) halbwegs gleichmäßig auf den Untergrund, hier die Dachbahn, gebracht.
    Ein Heißabstrich wurde früher erheblich häufigergemacht als heute. Nicht beschieferte Dachbahnen wurden so auf der Oberseite behandelt. Danach kam dann meist eine Pe-Folie als Trennschicht und dann die Auflast aus Kies.
    Bei Schweißbahnen macht ein Heißabstrich keinen Sinn, da die Schichtdicken ausreichend sind und Bitumen, je dicker es wird, dazu neigt, spröder zu werden.
    Reicht die Erklärung?
    Grüße
    si
    • Name:
  20. Bodenplattenabdichtung: Unangreifbare Ausführung – Zusammenfassung

    Ja.
    Aber sonst: *axelzuck* Was habe ich gelernt?
    Ich weiß immer noch nicht, wie's "unangreifbar" richtig ist.
    :-(
  21. Bodenplattenabdichtung: 'Heranführen' – Alternative zu Verschweißen?

    Foto von

    Sieb und Eimer
    Unangreifbar richtig ist "Heranführen". Einen Eimer und ein Sieb kann man auch durch Verschweißen nicht zu einem großen dichten Bottich machen.
    Aber das Problem ist temporär. In ein paar Jahren gibt es kein Bitumen mehr im Haus. Das soll ja Dämmung und Estrich angreifen wenn man den Herstellern dieser Produkte glauben darf. Bin schon echt gespannt, wann die Beton-, Ziegel- und KS-Hersteller in ihren Richtlinien die Trennlage zum Bitumen fordern. Verflüssigen tut es sich auch noch wie ich hier lese. Jetzt weiß ich auch, warum Perimeterdämmung wieder abfällt, wenn man nicht sofort verfüllt.
    Die Zukunft gehört hochreißfester PE-Folie für alle Lebenslagen, mitdenkend selbstverständlich 😉
  22. Schweißbahn-Verflüssigung: Druckbelastung – DD-Bahn als Alternative?

    Nur zur Klarstellung.
    Nur die Schweißbahn nicht aber die DD Bahn neigt zur Verflüssigung unter Druck (laut Angaben in dem Schadensbericht nebst Versuchsreihen). Das soll an der Dicke der Bahnen, des Anteils des Verwendeten Bitumens wegen liegen.
    @ JDB Der hier diskutierte Aufbau gilt nur bei Feuchtigkeitsanfall nach DINAbk. 18195-4 "Bauwerksabdichtungen; Abdichtung gegen Bodenfeuchtigkeit (Kapillarwasser, Haftwasser) und nichtstauendes Sickerwasser an Bodenplatten und Wänden; Bemessung und Ausführung  -  2000/08".
    Nach DIN 18195-6 "Bauwerksabdichtungen; Abdichtung gegen von außen drückendes Wasser und aufstauendes Sickerwasser;  -  2000/08" gelten andere Aufbauten. Mach Dir also kein Kopf. Wenn Du den von mir zitierten Aufbau wählt, bist Du auf der sicheren Seiten. Es funktioniert, ist DIN gerecht, konform mit der VOB/C und aaRdTAbk..
  23. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
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    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

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    DIN 18195-4: Bodenplattenabdichtung – Kritische Details & Ausführung

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Ausführung der Abdichtung von Bodenplatten gemäß DINAbk. 18195-4, insbesondere um den Anschluss an die Wandabdichtung. Dabei werden verschiedene Meinungen und Erfahrungen ausgetauscht, ob ein stumpfer Stoß der Abdichtungsbahnen ausreichend ist oder eine Verklebung erforderlich ist. Auch die Positionierung der Horizontalsperre bei Trennwänden und die Materialauswahl spielen eine wichtige Rolle. Die korrekte Ausführung der Abdichtung ist entscheidend, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut dem Beitrag DIN 18195-4: Abdichtung – Stumpfstoß ausreichend? Alte vs. neue Norm ist es wichtig zu beachten, dass sich die Anforderungen an die Abdichtung im Laufe der Zeit geändert haben. Früher war eine Abklebung erforderlich, sobald der EGAbk.-Fußboden nicht sicher über der OK Gelände lag. Es ist daher ratsam, sich über die aktuellen Normen und Richtlinien zu informieren.

    ✅ Zusatzinfo: Im Beitrag Bodenplattenabdichtung: G200DD & G200S4 – Verklebungsempfehlung wird eine konkrete Materialkombination (G200DD und G200S4) für die Abdichtung empfohlen, die sich gut miteinander verkleben lässt. Dies kann eine praktikable Lösung für die Ausführung der Abdichtung sein. Es ist jedoch wichtig, die Empfehlungen des Herstellers zu beachten und die Materialien fachgerecht zu verarbeiten.

    🔴 Risiko: Der Beitrag Schadensfall: Schweißbahn unter Verblendung – Verflüssigungsrisiko weist auf das Risiko der Verflüssigung von Schweißbahnen unter Druckbelastung hin. Dies kann insbesondere bei der Verwendung von Schweißbahnen im Aufsatzbereich von Verblendungen auftreten. Es ist daher wichtig, die Materialauswahl sorgfältig zu prüfen und gegebenenfalls alternative Materialien in Betracht zu ziehen.

    👉 Handlungsempfehlung: Um eine fachgerechte Abdichtung der Bodenplatte gemäß DIN 18195-4 zu gewährleisten, ist es ratsam, einen Fachplaner hinzuzuziehen. Dieser kann die spezifischen Gegebenheiten vor Ort berücksichtigen und eine geeignete Abdichtungslösung planen. Weitere Informationen zur Materialauswahl und Ausführung finden Sie in den Beiträgen DIN 1053/18195-4: Horizontalsperre – Material & Positionierung und Abdichtungsbahnen: Verklebung – Fläche vs. Wandanschluss.

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