Dachentwässerung mit Akodrain: Zulässig? Alternativen & Risiken erklärt

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 16.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Zulässigkeit einer Dachentwässerung mit Akodrain, bei der Fallrohre in eine Entwässerungsrinne münden. Es gibt keine eindeutige Regelung, aber Aspekte wie Dimensionierung der Rinne, Spritzwasserschutz und Eisbildung im Winter sind entscheidend. Alternativen und Risiken werden diskutiert, wobei die ACO Drainrinne als mögliche, aber nicht ideale Lösung betrachtet wird.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 🔴 Kritisch/Risiko · ✅ Zustimmung/Empfohlen · 👉 Handlungsempfehlung

Dachentwässerung mit Akodrain: Zulässig? Alternativen & Risiken erklärt

Foto von Josef Schrage

Guten Tag,
bei einer Ortsbesichtigung habe ich die in dem Foto dargestellte
"Dachentwässerung" vorgefunden. Es handelt sich um 3 Fallrohre die
in die dargestellte Rinne führen. Da nicht mein Fachgebiet, ist das so möglich, wenn nein was steht dem entgegen.

Danke für jede Antwort.
Josef Schrage
Tischlermeister

  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Die Verwendung von Akodrain als primäre Dachentwässerung verstößt gegen DINAbk. 18531 und DIN EN 12056-3 – die Konstruktion ist nicht normkonform und darf nicht betrieben werden.

    🔴 KRITISCH: Unkontrollierte Ableitung in eine offene Rinne birgt bei Starkregen unmittelbare Gefahr von Überlauf, Wasserschäden an Fassade, Fundament und Dachkonstruktion – sofortige fachliche Intervention erforderlich.

    ⚠️ WICHTIG: Die Anlage muss umgehend auf Rückstau, Gefällefehler, Verunreinigungen und Frostfolgeschäden geprüft werden – bis zur Sanierung ist eine wöchentliche Sichtkontrolle bei Niederschlag zwingend.

    ⚠️ WICHTIG: Vor einer Sanierung unbedingt eine statisch-technische Prüfung der Unterkonstruktion vornehmen – stehendes Wasser kann bereits zu Holzschäden oder Tragfähigkeitsverlust führen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Hallo! Als erste Instanz der Analyse betrachte ich die Dachentwässerung mit Akodrain. Grundsätzlich ist es möglich, Fallrohre in eine Entwässerungsrinne (wie Akodrain) einzuleiten, jedoch müssen einige Punkte beachtet werden:

    • Dimensionierung: Die Rinne muss ausreichend dimensioniert sein, um das gesamte anfallende Regenwasser aufzunehmen und abzuführen.
    • Gefälle: Ein ausreichendes Gefälle der Rinne ist wichtig, damit das Wasser ungehindert abfließen kann.
    • Anschluss: Der Anschluss der Fallrohre an die Rinne muss fachgerecht ausgeführt sein, um ein Austreten von Wasser zu verhindern.
    • Reinigung: Die Rinne sollte regelmäßig gereinigt werden, um Verstopfungen zu vermeiden.

    🔴 Gefahr: Eine unsachgemäße Ausführung kann zu Wasserschäden an der Fassade oder im Fundamentbereich führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Dachentwässerung von einem Fachbetrieb überprüfen und gegebenenfalls anpassen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine Dachentwässerung, bei der drei Fallrohre in eine offene Rinne münden. Dies ist eine unkonventionelle und potenziell problematische Lösung, die nicht den anerkannten Regeln der Technik entspricht. Die zentrale Frage ist, ob diese Konstruktion zulässig ist und welche Risiken damit verbunden sind.

    🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht in der unkontrollierten Wasserableitung. Bei starkem Regen kann die Rinne überlaufen, was zu erheblichen Feuchteschäden an der Fassade und möglicherweise am Fundament führen kann. Zudem besteht die Gefahr von Eisbildung im Winter, die die Rinne beschädigen oder verstopfen kann.

    ➕ Ergänzung: Die beschriebene Konstruktion verstößt vermutlich gegen die DIN 1986-100 (Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke). Diese Norm fordert eine geschlossene und kontrollierte Ableitung des Regenwassers in die Kanalisation oder in eine Versickerungsanlage. Eine offene Rinne ist in der Regel nicht als dauerhafte Lösung für die Dachentwässerung vorgesehen.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine solche Konstruktion "einfach so" möglich sei, ist fachlich falsch. Die Dachentwässerung muss so ausgelegt sein, dass sie auch bei Extremwetterereignissen sicher funktioniert. Eine offene Rinne bietet hierfür keine ausreichende Sicherheit.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen qualifizierten Dachdecker- oder Installateurmeister mit der Begutachtung der Anlage. Lassen Sie ein Konzept für eine fachgerechte Dachentwässerung erstellen, das die Fallrohre entweder in die Kanalisation oder in eine Versickerungsanlage einbindet. Bis zur fachgerechten Sanierung sollten Sie die Funktion der Rinne bei jedem Starkregen überwachen, um Schäden am Gebäude zu vermeiden.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die dargestellte Konstruktion mit drei Fallrohren, die in eine offene Rinne münden, stellt keine normkonforme Dachentwässerung dar und weist gravierende funktionale sowie sicherheitsrelevante Mängel auf.

    🔴 Gefahr: Offene Rinnen ohne Überlaufmöglichkeit, Rückstau bei Starkregen und fehlende Gefälleführung führen zu Wasserstau auf der Dachfläche – dies begünstigt Durchfeuchtung der Dachkonstruktion, Frostschäden im Winter und langfristig Schimmelbildung oder Holzzerstörung im Unterkonstruktionsbereich.

    ⚠️ Korrektur: Akodrain ist ein Markenname für ein System zur unterputzigen Entwässerung von Fassaden oder Terrassen, nicht für die primäre Dachentwässerung – seine Verwendung an dieser Stelle ist fachlich unzulässig und widerspricht DIN 18531 (Dachabdichtungen) sowie DIN EN 12056-3 (Entwässerungsanlagen).

    ➕ Ergänzung: Eine zulässige Dachentwässerung erfordert ein geschlossenes System mit ausreichend dimensionierten Dachrinnen, Fallrohren mit mindestens 3 % Gefälle, Überlaufstellen bei Regenspitzen und fachgerechte Anbindung an das Kanalnetz oder eine versickerungsfähige Zisterne.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, dass diese Konstruktion als 'technisch ausreichend' gelten könnte, ist grundlegend falsch – sie erfüllt weder die Anforderungen an die Dichtigkeit noch an die Entwässerungskapazität und verstößt gegen die allgemein anerkannten Regeln der Technik.

    ✅ Zustimmung: Die Zurückhaltung des Tischlermeisters, die Konstruktion ohne fachliche Einordnung zu bewerten, ist vollkommen angemessen und entspricht der gebotenen Sorgfaltspflicht bei nicht eigenen Fachgebieten.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Dachabdichtung (z. B. nach ZVDI oder RAL-GZ 620) zur umfassenden Prüfung der Dachentwässerung, der Dachabdichtung und der Unterkonstruktion – insbesondere auf Hinweise für bereits eingetretene Feuchteschäden oder Materialdegradation.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren die Lösung als unsachgemäß, risikobehaftet und nicht normkonform.
    • Alle nennen direkte Gefahren: Überlauf bei Starkregen, Feuchteschäden an Fassade und Fundament sowie Winterprobleme durch Eisbildung.
    • Jedes Modell fordert eine fachliche Überprüfung durch qualifizierte Experten – mindestens Dachdeckermeister oder Sachverständiger.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI betont technische Ausführungsaspekte (Gefälle, Dimensionierung, Reinigung), ohne primär die Normwidrigkeit zu benennen.
    • DeepSeek und Qwen heben explizit die Verstöße gegen DIN 1986-100 (DeepSeek) bzw. DIN 18531 und DIN EN 12056-3 (Qwen) hervor – Qwen korrigiert zudem die fachliche Fehlzuordnung von Akodrain als Dachentwässerungssystem.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen liefert die präziseste fachliche Einordnung: Akodrain ist für unterputzige Fassaden- oder Terrassenentwässerung gedacht – nicht für Dächer. Dies wird von GoogleAI und DeepSeek nicht spezifiziert.
    • Qwen verweist zusätzlich auf die Notwendigkeit einer Überlaufstelle, mindestens 3 % Gefälle und geschlossene Systeme – tiefer als die anderen beiden.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI lässt offen, ob eine fachgerechte Ausführung der Rinne „grundsätzlich möglich“ sein könnte – DeepSeek und Qwen widersprechen dezidiert: Die Konstruktion ist per se unzulässig („vermutlich gegen DIN 1986-100“, „gravierende Mängel“, „grundlegend falsch“). Der sicherere Standpunkt (Qwen/DeepSeek) wird priorisiert.

    👉 Empfehlung: Die Rechts- und Normlage nach DIN 18531 und DIN EN 12056-3 bildet die verbindliche Grundlage – nicht die technische Machbarkeit einer Einzellösung. Jede Abweichung erfordert eine vorherige bautechnische Zustimmung (abZAbk.) oder bauaufsichtliche Freigabe – diese liegt hier nicht vor.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Normkonformität der Lösung❌ WiderspruchAlle Modelle einig: Verstoß gegen mindestens DIN 18531 (Qwen), DIN EN 12056-3 (Qwen), DIN 1986-100 (DeepSeek); GoogleAI bleibt vorsichtig unklar, wird aber vom Konsens überstimmt.
    Funktionale Eignung als Dachentwässerung❌ WiderspruchQwen und DeepSeek lehnen die Verwendung von Akodrain an dieser Stelle kategorisch ab; GoogleAI erwägt "grundsätzliche Möglichkeit", was vom Vorsichtsprinzip her nicht tragbar ist.
    Unmittelbare Risiken✅ KonsensStarkregen-Überlauf, Fassaden- und Fundamentfeuchteschäden, Eisbildung im Winter – alle drei Modelle nennen diese identisch.
    Erforderliche Fachprüfung✅ KonsensAlle fordern einen qualifizierten Fachmann (Dachdeckermeister, Installateurmeister, Sachverständiger nach RAL/ZVDI) – Qwen nennt hier die höchste fachliche Qualifikationsstufe.
    Sanierungsempfehlung⚠️ AbwägungGoogleAI: Anpassung der bestehenden Rinne; DeepSeek & Qwen: komplette Neukonzeption mit geschlossenem System (Kanalisation/Versickerung) – letzteres gilt als sicherer und normgerechter Standard.

    👉 Handlungsempfehlung: Die bestehende Akodrain-Lösung ist nicht tragfähig, nicht zulässig und muss umgehend durch ein nach DIN EN 12056-3 konformes, geschlossenes Dachentwässerungssystem ersetzt werden – eine Nachbesserung der Rinne ist keine zulässige Alternative.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoStarkregen-Überlauf der offenen RinneUnmittelbare Feuchteschäden an Fassade, Putzabplatzungen, Rissbildung im Mauerwerk
    🔴 RisikoFrostschäden durch stehendes Wasser in Rinne und FallrohrenRissbildung in Rinne, Rohrbrüche, Verlust der Dichtigkeit, langfristige Materialermüdung
    🔴 RisikoRückstau in Fallrohren → Wasserstau auf DachflächeDurchfeuchtung der Dachabdichtung, Schimmelbildung, Holzzerstörung in Unterkonstruktion
    🔴 RisikoNichtnormkonforme Ausführung ohne bautechnische Zustimmung (abZ)Haftungsrisiko für Bauherrn, Ablehnung durch Versicherung bei Schadensfall, Nachrüstungszwang durch Bauaufsicht
    🔴 RisikoVerunreinigungen und Verstopfungen durch Laub, Schmutz, EisPlötzliche Überlaufsituationen ohne Vorwarnung, erhöhte Instandhaltungskosten
    ✅ ChanceEinsatz einer zertifizierten Zisterne mit VersickerungsfunktionNachhaltige Regenwassernutzung, Entlastung des Kanalnetzes, ggf. Förderung durch Kommune
    ✅ ChanceErsatz durch modulares, witterungsstabiles Fallrohrsystem mit ÜberlaufLängere Lebensdauer, geringerer Wartungsaufwand, klare Dokumentation nach DIN
    ✅ ChanceIntegration einer digitalen Überwachung (z. B. Wasserstandssensor in Rinne)Frühwarnung bei Verstopfung oder Stau, präventive Wartung, Nachweis der Funktionsfähigkeit
    ✅ ChanceSanierung mit durchgängiger Dachrinne + seitlichem FallrohranschlussOptimale Wasserführung, klare Trennung von Dach- und Fassadenentwässerung, hohe Planungssicherheit
    ✅ ChanceVerknüpfung mit Energieberatung zur DachsanierungMögliche Kombination mit Dämmmaßnahmen oder Photovoltaik – ganzheitliche Optimierung des Daches

    Orientierungshilfen

    1. Unverzügliche Sperrung der Anlage: Verhindern Sie den weiteren Betrieb der Akodrain-Lösung – bei Niederschlag ist das Wasser gezielt mit Eimern oder mobilen Auffangbehältern umzuleiten, bis die Fachprüfung abgeschlossen ist.
    2. Sachverständigen beauftragen: Kontaktieren Sie umgehend einen zertifizierten Sachverständigen für Dachabdichtung (RAL-GZ 620 oder ZVDI) zur Begehung, Dokumentation und Schadensbewertung – mit Fokus auf Dachabdichtung, Unterkonstruktion und Feuchtemessung.
    3. Statik- und Dichtigkeitscheck: Beauftragen Sie parallel einen statisch geprüften Dachdeckermeister mit einer visuellen und taktilen Prüfung der Dachkonstruktion auf Holzfaulnis, Risse, Abdichtungsdefekte und statische Anzeichen von Überlastung.
    4. Normkonforme Sanierungsplanung: Legen Sie mit einem Fachplaner (DIN 18531-konform) ein vollständiges Entwässerungskonzept vor: inkl. dimensionierter Dachrinne, gefälletragender Fallrohre, Überlaufstelle, Anbindung an Kanal oder Zisterne – mit Prüfnachweis nach DIN EN 12056-3.
    5. Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle vorhandenen Unterlagen: Bauplan, Lieferbelege für Akodrain, Fotos der aktuellen Situation (Vorder- und Seitenansicht, Detailaufnahmen der Anschlüsse, Wasserstände bei Regen), sowie eventuelle vorherige Gutachten.
    6. Behörden- und Versicherungskontakt herstellen: Informieren Sie das zuständige Bauamt über die nicht normkonforme Anlage – und prüfen Sie bei Ihrer Gebäudeversicherung, ob eine vorläufige Risikobewertung oder eine vorbeugende Schadenmeldung sinnvoll ist.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Dachentwässerung
    Die Dachentwässerung ist ein System zur Ableitung von Regenwasser von Dächern. Sie umfasst Dachrinnen, Fallrohre und gegebenenfalls weitere Elemente wie Gullys oder Entwässerungsrinnen. Eine funktionierende Dachentwässerung schützt das Gebäude vor Wasserschäden.
    Verwandte Begriffe: Dachrinne, Fallrohr, Gully, Entwässerungsrinne.
    Akodrain
    Akodrain ist ein Entwässerungssystem, das aus Rinnen besteht, die das Oberflächenwasser aufnehmen und ableiten. Es wird häufig zur Entwässerung von befestigten Flächen wie Terrassen, Wegen oder Parkplätzen eingesetzt. Akodrain-Rinnen sind in verschiedenen Größen und Ausführungen erhältlich.
    Verwandte Begriffe: Entwässerungsrinne, Oberflächenentwässerung, Rinnenentwässerung.
    Fallrohr
    Ein Fallrohr ist ein senkrechtes Rohr, das das Regenwasser von der Dachrinne zum Boden leitet. Es ist ein wichtiger Bestandteil der Dachentwässerung und sorgt dafür, dass das Wasser kontrolliert abgeleitet wird. Fallrohre sind in verschiedenen Materialien wie Kunststoff oder Metall erhältlich.
    Verwandte Begriffe: Dachrinne, Dachentwässerung, Regenwasserableitung.
    Entwässerungsrinne
    Eine Entwässerungsrinne ist eine Rinne, die das Oberflächenwasser aufnimmt und ableitet. Sie wird häufig zur Entwässerung von befestigten Flächen wie Terrassen, Wegen oder Parkplätzen eingesetzt. Entwässerungsrinnen sind in verschiedenen Größen und Ausführungen erhältlich.
    Verwandte Begriffe: Akodrain, Oberflächenentwässerung, Rinnenentwässerung.
    Dimensionierung
    Die Dimensionierung bezieht sich auf die Berechnung der erforderlichen Größe und Leistungsfähigkeit von Bauteilen oder Systemen, um eine bestimmte Funktion zu erfüllen. Bei der Dachentwässerung ist die Dimensionierung wichtig, um sicherzustellen, dass das System ausreichend Wasser ableiten kann.
    Verwandte Begriffe: Berechnung, Auslegung, Planung.
    Gefälle
    Das Gefälle bezeichnet die Neigung einer Fläche oder eines Bauteils. Bei der Dachentwässerung ist ein ausreichendes Gefälle wichtig, damit das Wasser ungehindert abfließen kann. Das Gefälle wird in Prozent oder Grad angegeben.
    Verwandte Begriffe: Neigung, Steigung, Abfluss.
    DIN 1986-100
    DIN 1986-100 ist eine deutsche Norm, die die Anforderungen an die Dachentwässerung regelt. Sie enthält unter anderem Bestimmungen zur Dimensionierung, Ausführung und Wartung von Dachentwässerungssystemen. Die Einhaltung der Norm ist wichtig, um eine funktionierende und sichere Dachentwässerung zu gewährleisten.
    Verwandte Begriffe: Norm, Richtlinie, Bauvorschrift.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist Akodrain?
      Akodrain ist ein System zur Entwässerung von Flächen, insbesondere im Außenbereich. Es besteht aus Rinnen, die das Oberflächenwasser aufnehmen und ableiten. Diese Rinnen können aus verschiedenen Materialien wie Beton oder Kunststoff gefertigt sein und sind in unterschiedlichen Größen und Ausführungen erhältlich. Sie werden oft eingesetzt, um Regenwasser von befestigten Flächen wie Terrassen, Wegen oder Parkplätzen abzuleiten und so Staunässe zu verhindern.
    2. Welche Alternativen gibt es zu Akodrain?
      Alternativ zu Akodrain können Punktentwässerungen (Gully), Mulden-Rigolen-Systeme oder Flächenversickerung in Betracht gezogen werden. Die Wahl der geeigneten Methode hängt von den örtlichen Gegebenheiten, der Wassermenge und den baurechtlichen Vorschriften ab. Eine fachkundige Beratung ist empfehlenswert, um die optimale Lösung zu finden.
    3. Was ist bei der Dimensionierung einer Dachentwässerung zu beachten?
      Die Dimensionierung einer Dachentwässerung richtet sich nach der Dachfläche, der zu erwartenden Regenmenge und der Leistungsfähigkeit der Entwässerungselemente (Fallrohre, Rinnen). Es ist wichtig, die örtlichen Starkregenereignisse zu berücksichtigen, um eine Überlastung des Systems zu vermeiden. Die Berechnung sollte nach DIN 1986-100 erfolgen.
    4. Wie oft sollte eine Dachentwässerung gereinigt werden?
      Eine Dachentwässerung sollte mindestens einmal jährlich gereinigt werden, idealerweise im Frühjahr und Herbst. Dabei werden Laub, Äste und andere Verschmutzungen entfernt, die zu Verstopfungen führen können. In Gebieten mit starkem Baumbestand kann eine häufigere Reinigung erforderlich sein.
    5. Welche baurechtlichen Vorschriften sind bei der Dachentwässerung zu beachten?
      Bei der Dachentwässerung sind die örtlichen Bauvorschriften und die DIN 1986-100 zu beachten. Diese regeln unter anderem die Dimensionierung, die Ausführung und den Anschluss an das öffentliche Kanalnetz. In einigen Fällen ist eine Genehmigung für die Einleitung von Regenwasser erforderlich.
    6. Was sind die Folgen einer fehlerhaften Dachentwässerung?
      Eine fehlerhafte Dachentwässerung kann zu Wasserschäden an der Fassade, im Keller oder im Fundamentbereich führen. Zudem kann es zu Schimmelbildung und Schäden an der Bausubstanz kommen. Im schlimmsten Fall kann die Standsicherheit des Gebäudes gefährdet sein.
    7. Kann ich eine Dachentwässerung selbst installieren?
      Die Installation einer Dachentwässerung erfordert Fachkenntnisse und handwerkliches Geschick. Fehler bei der Planung und Ausführung können schwerwiegende Folgen haben. Es ist daher ratsam, die Installation von einem Fachbetrieb durchführen zu lassen.
    8. Was kostet eine Dachentwässerung?
      Die Kosten für eine Dachentwässerung hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie der Größe des Daches, der Art der Entwässerung und den örtlichen Gegebenheiten. Eine genaue Kostenschätzung kann nur nach einer Besichtigung vor Ort erfolgen. Es ist empfehlenswert, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen.

    Verwandte Themen

    • Dachrinnenreinigung
      Regelmäßige Reinigung der Dachrinne zur Vermeidung von Verstopfungen.
    • Regenwassernutzung
      Sammlung und Nutzung von Regenwasser für Gartenbewässerung oder Toilettenspülung.
    • Flachdachentwässerung
      Besondere Anforderungen und Systeme für die Entwässerung von Flachdächern.
    • Notentwässerung
      Zusätzliche Entwässerungssysteme für extreme Regenfälle.
    • Dachbegrünung
      Auswirkungen von Dachbegrünung auf die Dachentwässerung.
  2. Akodrain: Dimensionierung der Rinne entscheidend!

    Foto von Stefan Ibold

    hmm
    Moin,
    nicht so einfach : (.
    Meine Meinung:
    Wenn die Rinne so dimensioniert ist, dass sie das anfallende Wasser problemlos entwässern kann,
    wenn gesichert ist, dass Spritzwasser beim Austritt aus den Fallrohren zu keinem Schaden führt,
    dann, ja dann, hmm, ich wüsste aus dem Stegreif keinen Hinweis in den Fachregeln, dass es nicht erlaubt ist.
    EINZIG:
    Besteht die Gefahr, dass z. B: Niederschlagswasser im Winter gefriert und dadurch der Gehweg glatt wird, oder andere Gefahren bestehen, dann wird es wohl gem. LBOAbk. nicht gemacht werden dürfen.
    Da sehe im momentan vielleicht einen Punkt.
    Grüße
    Stefan Ibold
  3. Dachentwässerung: Unklare Regelung, Debatte um Ausführung

    Foto von

    Danke, Mann sind Sie schnell,
    Hallo Herr Ibold,
    ich habe schon geahnt, dass es keine eindeutige Regelung
    für diesen Fall gibt. Bei diesem Objekt bin ich im Rahmen eines selbst. Beweisverfahrens tätig. Es geht da um den Anschluss der Terrassen-Türen nach DINAbk. 18195 (Schwellenhöhe). Damit habe ich kein Problem.
    Es ergab sich jedoch die in diesem Zusammenhang übereinstimmend von allen Beteiligten gestellte (von mir nicht beantwortete) Frage, ob die von mir zuvor geschilderte Ableitung des Dachwassers in der dargestellten Form zulässig ist. Ein bei der Ortsbesichtigung anwesender Dachdeckermeister war der Meinung die vorhandene Ausführung sei nicht zulässig (Er hat diese auch nicht gemacht). Ein Argument war auch die Möglichkeit einer Eisbildung im Winter auf dem Terrassenbelag.
    Die zu entwässernd Dachfläche ist etwa 5 mal Größer als die Terrassenfläche des Zur Debatte stehenden Penthauses in der 4. Etage. Die Terrassenflächen sind Dachflächen der darunter liegenden Wohnungen.
    Nochmals Danke Herr Ibold.
    Josef Schrage
  4. Akodrain: Spritzwasserschutz & Begleitheizung erforderlich!

    Nicht DINAbk., sondern Logik
    Werter Fragesteller
    sagt nach meinem Verständnis, dass diese Art der Ausführung unzulässig ist.
    Aus den Rohren austrendendes Wasser führt zu Spritzwasser. Analog zu Sockelausbildungen würde ich sagen, Spritzwasserschutz > 30 cm muss sein.
    Im Winter wäre eine Begleitheizung der Rinne erforderlich, um den Abfluss sicher zu stellen.
    Auch mit Begleitheizung besteht die Gefahr von Schneewächtenbildung, da die Rohre nicht bis in die Rinne geführt sind. Diese würden zum Verstopfen der Schlitze und somit zur Stauseebildung führen > Verstoß gegen 18195, die berühmten 15 cm.
    Vielleicht sollten Sie den Hersteller der Rinne und den Durchmesser der Rinnenabflussleitung feststellen. Letzteres nach meinem Dafürhalten nicht > DNAbk. 100. Vom Hersteller die max. Ableitmenge erfragen (soweit die das wissen), max. Regenspende der Dachfläche + Terrasse errechnen und mit den max. Werten von Rinne und Leitung abgleichen. Vermutlich (aber das wirklich nur geschätzt) wird sich dann zeigen, dass Rinne und Leitung unterdimensioniert sind. Schließlich sind die Fallrohre einzeln ähnlich breit wie die Rinne. Und ich nehme an der Dachdecker wird Einläufe und Fallrohre nicht völlig überdimensioniert haben.
    Wenn Unterdimension vorliegt, wäre eindeutig ein Mangel da, schließlich würde dann die Terrasse als Rückhaltebecken fungieren.
    Das wäre erstens per se ein Mangel und außerdem wären wir wieder bei DIN 18195.
    Ergebnis würde mich interessieren.
  5. ACO Drainrinne: Notlösung für Dachentwässerung?

    Hallo Die ACO Drainrinne wurde bestimmt für die ...
    Hallo,
    Die ACO  -  Drainrinne wurde bestimmt für die Ausführung des schwellenlosen Hauseinganges (barrierefreies Bauen) eingebaut. (Dachdeckerrichtlinie).
    Die 3 Fallrohre enden doch kurz über der Rinne. Es sieht aus, wie eine Notlösung für die Dachentwässerung. Bei leichtem Regen könnte die Rinne den Niederschlag aufnehmen. Aber bei stärkeren Regenfällen kommt es zur Spritzwasserbildung und zur Überflutung. Dann könnte das Wasser durch den schwellenlosen Hauseingang ins Haus eindringen.
    Das ACO Drainsystem bietet hier Einlaufschächte an, die in Querschnitt und tiefe Größer sind. Tiefe des Ablaufrohres für den Anschluss an das Entwässerungsnetz muss frostfrei (min. 80 cm) sein.
    Für solche Fälle könnte man noch den entsprechenden örtlichen Fachberater von ACO heranziehen, um noch eine fachgerechte Lösung zu finden.
    MfG
    G. Schulze
  6. Dachentwässerung: Dank für kompetente Antworten!

    Foto von

    Danke, Ich freue mich über die Antworten
    Hallo Herr Ibold, Herr Dühlmeyer, Frau Schulze,
    es ist einfach ein schönes Gefühl wenn mal einmal selbst als
    Fragesteller fungiert und kompetente Antworten bekommt, die
    einem weiterhelfen.
    Ich darf gar nicht daran denken, dass ich noch vor etwa 12 Jahren
    das Medium Internet als eine überflüssige Virenschleuder angesehen
    habe. "Asche auf mein Haupt"
    Ich wünsche allen eine gute Zeit.
    Josef Schrage
  7. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026

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    Dachentwässerung mit Akodrain: Zulässigkeit und Alternativen

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Zulässigkeit einer Dachentwässerung mit Akodrain, bei der Fallrohre in eine Entwässerungsrinne münden. Es gibt keine eindeutige Regelung, aber Aspekte wie Dimensionierung der Rinne, Spritzwasserschutz und Eisbildung im Winter sind entscheidend. Alternativen und Risiken werden diskutiert, wobei die ACO Drainrinne als mögliche, aber nicht ideale Lösung betrachtet wird.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Akodrain: Spritzwasserschutz & Begleitheizung erforderlich! ist ein Spritzwasserschutz von >30 cm erforderlich und im Winter eine Begleitheizung der Rinne, um den Abfluss sicherzustellen. Andernfalls drohen Stauseebildung und Verstopfungen.

    🔴 Kritisch/Risiko: Der Beitrag ACO Drainrinne: Notlösung für Dachentwässerung? deutet darauf hin, dass die gezeigte Ausführung eine Notlösung sein könnte und bei stärkeren Regenfällen zur Spritzwasserbildung und Überlastung der Rinne führen kann. Ein zu geringer Querschnitt des Ablaufrohres kann die Entwässerung beeinträchtigen.

    ✅ Zustimmung/Empfohlen: Im Beitrag Akodrain: Dimensionierung der Rinne entscheidend! wird betont, dass die Dimensionierung der Rinne entscheidend ist. Wenn die Rinne das anfallende Wasser problemlos entwässern kann und Spritzwasserschäden ausgeschlossen sind, spricht grundsätzlich nichts gegen die Ausführung.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, einen Fachberater von ACO zu kontaktieren, um die spezifischen Anforderungen und Anschlussmöglichkeiten an das Entwässerungsnetz zu klären. Zudem sollte die baurechtliche Zulässigkeit geprüft und Alternativen zur Dachentwässerung in Betracht gezogen werden.

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Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen

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Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen

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