Okal Fertighaus (Bj. 70) sanieren oder abreißen? Kosten, Risiken & Alternativen
In diesem Forum sind Sie: Modernisierung / Sanierung / Bauschäden📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026
Die Sanierung eines Okal Fertighauses aus dem Baujahr 1970 ist komplex und erfordert eine gründliche Analyse. Holzschutzmittel und Asbest können Probleme verursachen. Ein Gutachten ist unerlässlich, um die Schadstoffbelastung zu ermitteln. Die Kosten für Abriss oder Sanierung variieren stark und hängen vom Zustand des Hauses ab.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 💰 Kosten · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
Okal Fertighaus (Bj. 70) sanieren oder abreißen? Kosten, Risiken & Alternativen
ich bin leider im Besitz eines Fertighauses Baujahr. 70 von der Firma Okal.
Jetzt hat sich überall ein muffiger Geruch verbreitet und nach dem Lesen diverser Beiträge ist es wahrscheinlich auch holzschutzmittelgeschädigt. Die Ergebnisse des Gutachters stehen noch aus.
Hat jemand Erfahrungen mit erfolgreicher Sanierung gemacht oder im schlimmsten Fall mit Abriss?
Für jede Information bin ich sehr dankbar
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Bis zum Vorliegen der schriftlichen Gutachterergebnisse jegliche Manipulation an Bauteilen (Bohren, Schleifen, Demontage) strengstens unterlassen – Gefahr der Schadstofffreisetzung.
🔴 KRITISCH: Bei Verdacht auf Holzschutzmittel (PCP, Lindan) oder Asbest unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Schadstoffe im Bauwesen (z. B. nach DINAbk. 10255) beauftragen – keine Eigenanalyse oder Lüftungsversuche als Ersatz.
⚠️ WICHTIG: Vor Ort stets Atemschutz (FFP3) und Schutzkleidung tragen – auch bei geringem Geruch; Raumluftmessung ohne fachliche Begleitung ist unzuverlässig.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie ein Okal Fertighaus aus dem Baujahr 1970 besitzen und sich aufgrund eines muffigen Geruchs und der möglichen Belastung durch Holzschutzmittel fragen, ob eine Sanierung oder ein Abriss sinnvoller ist.
🔴 Gefahr: Ein Fertighaus aus dieser Zeit kann mit Holzschutzmitteln wie PCP (Pentachlorphenol) oder Lindan belastet sein. Diese Stoffe können gesundheitsschädlich sein und müssen fachgerecht entfernt werden.
- Sanierung: Eine Sanierung ist möglich, wenn die Bausubstanz grundsätzlich in Ordnung ist. Allerdings muss eine Schadstoffanalyse durchgeführt und die belasteten Bauteile fachgerecht saniert oder entfernt werden. Dies kann sehr kostspielig sein.
- Abriss: Ein Abriss ist die radikalere Lösung, beseitigt aber alle potenziellen Probleme mit Schadstoffen. Die Kosten für einen Abriss und Neubau können jedoch erheblich sein.
Ich empfehle Ihnen, das Ergebnis des Gutachters abzuwarten. Dieses sollte Aufschluss über die Art und Konzentration der Schadstoffe geben.
👉 Handlungsempfehlung: Holen Sie Angebote für eine Schadstoffsanierung und einen Abriss ein, um die Kosten besser vergleichen zu können. Ziehen Sie einen unabhängigen Bauberater hinzu, der Sie bei der Entscheidung unterstützt.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt ein Okal-Fertighaus aus den 1970er Jahren mit muffigem Geruch und dem begründeten Verdacht auf Holzschutzmittelbelastung. Die Situation ist als potenziell kritisch einzustufen, da sowohl bauliche als auch gesundheitliche Risiken bestehen. Die noch ausstehenden Gutachterergebnisse sind von zentraler Bedeutung für die weitere Entscheidungsfindung.
🔴 Gefahr: Bei Fertighäusern der 1970er Jahre besteht ein hohes Risiko, dass Holzschutzmittel wie PCP (Pentachlorphenol) oder Lindan verwendet wurden. Diese Stoffe können auch Jahrzehnte später noch ausgasen und zu erheblichen Gesundheitsbelastungen führen. Der muffige Geruch ist ein ernstzunehmender Indikator für eine mögliche Schadstoffbelastung oder Feuchteschäden.
➕ Ergänzung: Neben der Holzschutzmittelproblematik sind bei diesem Baujahr auch Asbest in Fassadenplatten, Dachwellplatten oder Bodenbelägen sowie mögliche Wärmebrücken und Schimmelbildung durch unzureichende Dämmung zu prüfen. Eine Sanierung ist technisch oft möglich, aber aufgrund der Vielzahl potenzieller Altlasten wirtschaftlich kritisch zu bewerten.
⚠️ Korrektur: Eine pauschale Aussage, ob Sanierung oder Abriss sinnvoller ist, kann ohne die detaillierten Gutachterergebnisse nicht getroffen werden. Die Entscheidung hängt maßgeblich vom tatsächlichen Schadstoffbefall, dem Zustand der Bausubstanz und den individuellen Sanierungskosten ab.
👉 Handlungsempfehlung: Warten Sie die Ergebnisse des Schadstoffgutachtens ab und lassen Sie parallel ein bautechnisches Gutachten zum Zustand der Konstruktion (Statik, Feuchte, Dämmung) erstellen. Beauftragen Sie einen auf Altlasten spezialisierten Sachverständigen für die Bewertung der Sanierungsoptionen. Holen Sie vor einer Entscheidung mehrere Angebote von Fachfirmen für Sanierung und Abriss ein. Planen Sie ausreichend Zeit und Budget für eine fachgerechte Entsorgung belasteter Bauteile ein.
KI-Analyse (Qwen)
Das Okal-Fertighaus aus den 1970er Jahren stellt aufgrund seiner Bauweise, verwendeten Materialien und typischer Alterungserscheinungen ein komplexes Sanierungsobjekt dar – insbesondere bei Vorliegen eines persistenten muffigen Geruchs, der auf Feuchteschäden, Schimmelpilzbefall oder holzschutzmittelbedingte Kontamination hindeuten kann.
🔴 Gefahr: Holzschutzmittel wie Lindan, PCP oder Pentachlorphenol wurden in dieser Epoche häufig eingesetzt und sind gesundheitsgefährdend – sie können über Hautkontakt, Inhalation oder Staubaufnahme zu chronischen Toxizitäten führen; eine bloße Geruchsdiagnose ist hier nicht ausreichend.
🔴 Gefahr: Der muffige Geruch deutet zudem stark auf verdeckte Feuchteschäden hin, die zu statisch relevantem Holzabbau, Schimmelpilzwachstum in Konstruktionsebenen und möglicherweise auch Asbesthaltigkeit (z. B. in Dichtungsmassen, Klebern oder Isolierungen) führen können – alle drei Risiken erfordern dringend fachliche Klärung.
⚠️ Korrektur: Eine 'erfolgreiche Sanierung' ist nicht pauschal zu versprechen: Bei massivem Holzschutzmittelbefall oder tiefergreifendem Bauschaden ist die Sanierung oft technisch nicht sinnvoll oder wirtschaftlich nicht tragbar – der Abriss kann dann die sicherere und nachhaltigere Option sein.
➕ Ergänzung: Vor jeder Entscheidung ist eine umfassende, anerkannte Sachverständigenbegutachtung erforderlich – inkl. Materialproben (Holz, Dämmung, Kleber), Raumluftanalysen, Schimmelpilzabstrichen und ggf. Asbestscreening; ein 'Gutachter' ohne spezifische Zertifizierung für Altbausanierung ist hier nicht ausreichend.
❌ Widerspruch: Die Annahme, dass ein bloßes Lüften oder Oberflächensanieren den Geruch dauerhaft beseitigt, ist irreführend – solange die Ursache (z. B. verdeckte Feuchtequelle oder kontaminiertes Holz) nicht identifiziert und beseitigt ist, bleibt das Risiko bestehen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Sachverständigen für Schadstoffe im Bauwesen (z. B. nach DIN 10255 oder mit Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Schadenskunde) zur umfassenden Schadensanalyse – bis zum Vorliegen der Ergebnisse ist jegliche Eigeninitiative (wie Bohren, Schleifen oder Demontage) strengstens zu unterlassen, um keine Kontamination zu verbreiten.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen das hohe Risiko einer Holzschutzmittelbelastung (PCP, Lindan) bei Okal-Häusern aus den 1970er Jahren.
- Alle betonen die Dringlichkeit einer fachlichen Schadstoffanalyse durch zertifizierten Sachverständigen – kein Eigenversuch oder pauschales Lüften als Lösung.
- Alle warnen vor gesundheitlichen Risiken durch langfristige Exposition und verweisen auf den muffigen Geruch als ernstzunehmenden Indikator (nicht nur für Schadstoffe, sondern auch für Feuchte/Schimmel).
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI sieht eine Sanierung „grundsätzlich möglich“, DeepSeek betont stärker die wirtschaftliche Kritikalität, Qwen relativiert den Sanierungsoptimismus mit dem Hinweis auf technische Unmöglichkeit bei massivem Befall.
- GoogleAI erwähnt keine Asbestrisiken explizit – DeepSeek und Qwen nennen Asbest gezielt (Fassade, Dach, Kleber, Dichtungsmassen).
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt die Notwendigkeit eines parallelen bautechnischen Gutachtens (Statik, Feuchte, Dämmung).
- Qwen ergänzt explizit die Anforderung an die Gutachterqualifikation (DIN 10255, Zertifizierung durch DGfS) und nennt konkrete Probennahmearten (Materialproben, Raumluft, Schimmelpilzabstriche).
❌ Widerspruch:
- GoogleAI suggeriert indirekt, dass ein Vergleich von Sanierungs- und Abrisskosten allein entscheidungsfähig macht – Qwen widerspricht klar: „Eine bloße Geruchsdiagnose ist nicht ausreichend“, und betont, dass technische Machbarkeit und gesundheitliche Unbedenklichkeit Vorrang vor Kosten haben.
👉 Empfehlung: Die sicherere Einschätzung (Qwen) wird priorisiert: Entscheidung darf *nicht* auf Kostenbasis allein beruhen; gesundheitliche Unbedenklichkeit und fachlich gesicherte Machbarkeit stehen an erster Stelle. Asbestprüfung ist obligatorisch – nicht optional.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Holzschutzmittelrisiko (PCP/Lindan) ✅ Hohe Wahrscheinlichkeit bei 1970er Okal-Häusern; muffiger Geruch ist Alarmsignal; gesundheitsgefährdend über Inhalation/Staub/Kontakt. Asbestverdacht ⚠️ Hohe Wahrscheinlichkeit in Nebenprodukten (Kleber, Dichtungsmassen, Dachplatten); GoogleAI unterlässt Hinweis – DeepSeek/Qwen eindeutig nennend; Konsens: Prüfung zwingend erforderlich. Feuchte- & Schimmelpilzrisiko ✅ Muffiger Geruch weist stark auf verdeckte Feuchteschäden hin, die zu Schimmel, Holzabbau und ggf. Asbestfreisetzung führen können. Sanierungsmöglichkeit ⚠️ Technisch möglich *nur bei begrenztem Befall*; bei massiver Kontamination oder strukturellem Schaden ist Sanierung oft unverhältnismäßig oder unmöglich – Abriss dann sicherere Option. Gutachteranforderung ✅ Erfordert zertifizierten Sachverständigen mit Spezialisierung (DIN 10255 / DGfS); reine Bau- oder Lüftungsgutachter sind unzureichend. 👉 Handlungsempfehlung: Keine Entscheidung über Sanierung oder Abriss vor Vorliegen eines umfassenden, fachlich anerkannten Schadstoff- *und* bautechnischen Gutachtens – Priorität ist die gesundheitliche Unbedenklichkeit, nicht die Kostenrechnung.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Langfristige Exposition gegenüber PCP oder Lindan Gesundheitsschäden (Leber-, Nerven- oder Immunsystem), erhöhtes Krebsrisiko, chronische Atemwegsprobleme 🔴 Risiko Unbeabsichtigte Freisetzung von Asbestfasern bei Eigenreparaturen Asbestose, Lungenkrebs, Mesotheliom – lebensbedrohlich und nicht rückgängig zu machen 🔴 Risiko Verdeckter Feuchteschaden mit strukturellem Holzabbau Statikverlust, unvorhersehbare Einsturzgefahr, massive Sanierungskosten oder Abrisszwang 🔴 Risiko Fehlinterpretation des muffigen Geruchs als „nur lästig“ Verzögerung der Analyse → Verschlechterung der Gesundheitslage, höhere Sanierungskosten, Verschleppung der Entscheidung 🔴 Risiko Beauftragung eines nicht zertifizierten „Gutachters“ Fehldiagnose → ungeeignete Maßnahmen → Gesundheitsrisiko bleibt unentdeckt oder wird verschlimmert ✅ Chance Vorliegen eines vollständigen, fachlich anerkannten Gutachtens Grundlage für klare, rechts- und gesundheitssichere Entscheidung zwischen Sanierung oder Abriss ✅ Chance Frühzeitige Identifikation eines geringen Befalls Möglichkeit einer gezielten, kostengünstigen Teilsanierung – Erhalt des Hauses mit modernem Standard ✅ Chance Erkennen massiver Altlasten vor Investition in Sanierung Vermeidung von Fehlinvestitionen; klare Entscheidung für Abriss & Neubau mit aktuellem Energiestandard ✅ Chance Integration moderner Gebäudetechnik beim Neubau (z. B. Wärmepumpe, Photovoltaik) Langfristige Energiekostenreduktion und deutliche CO₂-Einsparung gegenüber Sanierung des Altbestands ✅ Chance Erhöhte Marktakzeptanz bei nachgewiesen schadstofffreiem Neubau Bessere Vermarktungsmöglichkeit, höhere Werthaltigkeit, ggf. Fördermittel für energieeffizienten Neubau Orientierungshilfen
- Sofort schadstoffgeprüften Sachverständigen beauftragen: Kontaktieren Sie einen nach DIN 10255 zertifizierten Gutachter für Schadstoffe im Bauwesen – kein allgemeiner Bau- oder Energieberater.
- Keine Eigenaktionen ohne Gutachten: Bohren, Schleifen, Abdecken oder Reinigen ist verboten – jede Manipulation kann Schadstoffe freisetzen und die Gefährdung erhöhen.
- Parallel bautechnisches Gutachten anfordern: Beauftragen Sie zusätzlich einen statisch geprüften Bauingenieur zur Einschätzung der Substanz, Feuchtesituation und Dämmzustands – nicht nur Schadstoffe, sondern auch Statik ist entscheidend.
- Umfassende Materialproben sicherstellen: Fordern Sie im Gutachten ausdrücklich Proben von Holz, Dämmung, Klebern, Dichtungsmassen und Raumluft an – nicht nur eine Oberflächenabnahme.
- Mindestens drei detaillierte Angebote einholen: Je eines für komplette Schadstoffsanierung (inkl. Entsorgung), Abriss mit Altlastenentsorgung und Neubau – mit getrennter Auflistung aller Kostenpositionen (z. B. Asbestsanierung separat).
- Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten prüfen: Informieren Sie sich bei KfW, BAFA und lokalen Förderprogrammen über Fördermöglichkeiten für Sanierung *oder* Ersatzneubau – je nach Gutachterergebnis.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Holzschutzmittel
- Chemische Substanzen, die Holz vor Schädlingsbefall (z.B. Insekten, Pilze) schützen sollen. In älteren Fertighäusern wurden oft Holzschutzmittel eingesetzt, die heute als gesundheitsschädlich gelten.
Verwandte Begriffe: PCP, Lindan, Insektizide, Fungizide - PCP (Pentachlorphenol)
- Ein früher häufig verwendetes Holzschutzmittel, das als gesundheitsschädlich und umweltschädlich gilt. PCP kann über die Raumluft aufgenommen werden und zu gesundheitlichen Problemen führen.
Verwandte Begriffe: Holzschutzmittel, Schadstoffe, Raumluftbelastung - Lindan
- Ein Insektizid, das ebenfalls als Holzschutzmittel eingesetzt wurde. Lindan ist ein Nervengift und kann bei längerer Exposition gesundheitsschädlich sein.
Verwandte Begriffe: Insektizid, Holzschutzmittel, Schadstoffe - Schadstoffanalyse
- Eine Untersuchung von Baustoffen oder Raumluft auf das Vorhandensein von Schadstoffen. Die Analyse gibt Aufschluss über die Art und Konzentration der Schadstoffe und dient als Grundlage für Sanierungsmaßnahmen.
Verwandte Begriffe: Raumluftmessung, Materialprobe, Laboranalyse - Fertighaus
- Ein Haus, das in vorgefertigten Elementen in einer Fabrik hergestellt und vor Ort montiert wird. Fertighäuser waren besonders in den 1970er Jahren beliebt.
Verwandte Begriffe: Modulhaus, Systembau - Sanierung
- Die Wiederherstellung oder Verbesserung eines Gebäudes, um Schäden zu beseitigen, den Wohnkomfort zu erhöhen oder den Wert zu steigern. Eine Sanierung kann auch die Entfernung von Schadstoffen umfassen.
Verwandte Begriffe: Renovierung, Modernisierung, Schadstoffsanierung - Abriss
- Der vollständige Abbau eines Gebäudes. Ein Abriss kann notwendig sein, wenn eine Sanierung unwirtschaftlich ist oder das Gebäude stark beschädigt oder mit Schadstoffen belastet ist.
Verwandte Begriffe: Rückbau, Entkernung
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Schadstoffe sind in Okal-Häusern aus den 70er Jahren häufig zu finden?
In Okal-Häusern aus den 70er Jahren können Holzschutzmittel wie Pentachlorphenol (PCP) und Lindan, aber auch Asbest in bestimmten Bauteilen vorkommen. Eine umfassende Schadstoffanalyse ist notwendig, um die genaue Belastung festzustellen. - Wie erkenne ich eine Belastung durch Holzschutzmittel?
Ein muffiger, chemischer Geruch kann ein Hinweis auf Holzschutzmittel sein. Auch gesundheitliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Hautreizungen können auf eine Belastung hindeuten. Eine Laboranalyse von Materialproben bringt Klarheit. - Was kostet eine Schadstoffsanierung?
Die Kosten für eine Schadstoffsanierung hängen stark vom Umfang der Belastung und den betroffenen Bauteilen ab. Eine grobe Schätzung ist ohne Gutachten nicht möglich. Holen Sie mehrere Angebote von Fachfirmen ein. - Ist eine Sanierung immer sinnvoll?
Eine Sanierung ist sinnvoll, wenn die Bausubstanz an sich noch gut ist und die Kosten der Sanierung im Verhältnis zum Wert des Hauses stehen. Bei sehr starker Belastung oder gravierenden Bauschäden kann ein Abriss wirtschaftlicher sein. - Wie lange dauert eine Schadstoffsanierung?
Die Dauer einer Schadstoffsanierung variiert je nach Umfang der Arbeiten. Kleinere Sanierungen können wenige Tage dauern, umfangreiche Sanierungen mehrere Wochen oder Monate. - Welche Alternativen gibt es zum Abriss?
Neben der kompletten Sanierung gibt es auch die Möglichkeit, nur die belasteten Bauteile zu entfernen und zu ersetzen. Dies kann eine kostengünstigere Alternative sein, wenn die Belastung lokal begrenzt ist. - Kann ich ein Okal-Haus aus den 70ern überhaupt noch verkaufen?
Ja, aber Sie müssen die potenziellen Käufer über die mögliche Schadstoffbelastung informieren. Ein Wertgutachten unter Berücksichtigung der Schadstoffe ist ratsam. - Wer kann mir bei der Entscheidung helfen?
Ein unabhängiger Bauberater oder Architekt mit Erfahrung in der Sanierung von Fertighäusern kann Ihnen bei der Entscheidung helfen und die Vor- und Nachteile von Sanierung und Abriss aufzeigen.
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abreißen!
oder verschenken. -
Okal Haus: Suche nach Schimmel – Tipps & Tricks
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Okal Haussuche: Probleme mit der Suchfunktion – Lösung!
Hallo MM, irgendwas funzt da nicht
habe das gemacht. werden 15234 Beiträge von a wie Abkürzung bis 15234 Witze! aufgelistet ☹(habe dann den button von OR auf AND umgeschaltet, kamen ca. 10 Beiträge aber nur einer mit Okal AND Haus AND Schimmel. woran liegt es? oder gibt es keine Beiträge MfG Holzauge -
Okal Fertighaus: Abrisskosten – Erfahrungswerte gesucht!
Wo sind denn die Betroffenen?
Hallo
ich habe mir in letzter Zeit die Finger wund gemailt, vereinzelt auch Rückmeldungen bekommen, aber ... das kann es doch nicht gewesen sein, oder?
Haben denn alle ihre Häuser abgerissen? Oder nur einfach keine Lust mehr, sich mit dem Thema noch weiter zu beschäftigen?
Vielleicht weiß jemand so ungefähr, was so ein Abriss kostet?
(Grundfläche 120 m² ) -
Okal Fertighaus: Gutachten abwarten – Asbest & Holzschutzmittel
erstmal abwarten
Moin,
das es Probs bei diesen Häusern geben kann und gibt, ist bekannt. Jedoch würde ich erst einmal abwarten, was der Gutachter denn schreibt, zu welchem Ergebnis er kommt.
Okal hat, wenn ich das richtig weiß, viel mit Asbesten gearbeitet und auch Holzschutzmittel verwendet, die zumindest nicht unumstritten sind.
Merkwürdig finde ich nur, dass er st jetzt der Geruch aufkommt. Und muffiger Geruch kommt m.E. eher von einer massiven Schimmelbildung. Okal hat auch dort Probs, weil die an Luftdichtschichten nie gedacht haben.
Wo steht denn das Objekt?
MfG
Stefan Ibold -
Okal Sanierung: Vorgehen & Kontakt zu Okal empfohlen
Hallo frauke, wie ich ihnen
an anderer Stelle schon schrieb, sollten sie wie SI oben schon sagt erstmal abwarten. vielleicht kommt der feuchtschaden durch das abnehmen der Verkleidung? wenn abriss, dann fragen sie doch mal Okal. die haben das gebaut und kennen sich genauestens aus. letztes Jahr haben die ein Haus komplett abgebaut um es an anderer Stelle wieder aufzubauen, ging sehr flott. MfG Holzauge 🙂 -
Okal Haus: Beratung zur Sanierung – Gutachten als Basis
Antwort auf E-Mail
Liebe Frau Engelmann,
da ich mit E-Mails überhäuft werde, habe ich mich vor einiger Zeit dazu entschieden und auch hier kundgetan, nur noch auf öffentlich gestellte Fragen zu Antworten.
Da es hier um die Gesundheit Ihres Mieters geht, sollten Sie in jedem Fall auf die Ergebnisse des Gutachters warten und sich anschließend über Sanierungskonzepte beraten lassen. Es gibt Möglichkeiten zu sanieren, kommt ganz darauf an was Sie investieren wollen. Oft ist es leider so, dass eine Komplettsanierung teurer ist als ein Neubau. Im Ruhrgebiet hat mal jemand ein FH abgerissen, ich habe dazu irgendwann etwas geschrieben. Fragen Sie H. Kohler, die Tel. Nr. steht in einigen meiner Beiträge, die Sie, wie in der E-Mail erwähnt, schon gefunden haben.
Die Entscheidung, wie es weitergehen soll müssen Sie leider selbst treffen, dazu wünsche ich Ihnen viel Kraft.
Grüße von
mc38 -
Okal Haus: Schadstoffwerte – Analyse & Interpretation
Die Ergebnisse des Gutachtens liegen jetzt vor,
es wurden eine Raumluftanalyse auf Formaldehyd und ein Hausstaubscreening durchgeführt.
Die Werte:
Formaldehyd: 0,05 ppm
PCP: 0,43 mg/kg
2,3, 4,5-Tetrachlorphenol: 0,54 mg/kg
Lindan: 0,26 mg/kg
Diethylphtalat: 353 mg/kg
DEHP: 253 mg/kg
Permethrin: 1,2 mg/kg
Nitro-Moschus-Keton: 0,44 mg/kg
Benzo (a) pyren: 0,05 mg/kg
Als Ursache für die hohen Werte an Weichmachern und Permethrin wurde der Teppichboden ausgemacht.
Abschließend wurde geschrieben, dass es sich hierbei um einen geringen Gehalt an Schadstoffen handelt.
Dabei handelt es sich allerdings ja auch nur um eine Messung.
Ich würde am liebsten jetzt von allen Materialien, auch von Möbeln, Teppichen, Tapeten, Laminat etc. Proben nehmen und auswerten lassen.
Macht das Sinn?
Danke auch nochmal an alle, die mir bisher weitergeholfen haben
MfG
Frauke Engelmann -
Okal Haus: Geringe Schadstoffwerte – Abriss unnötig?
NEIN, bei den geringen schadstoffwerten macht es keinen Sinn die Möbel analysieren zu lassen!
wenn ich das richtig sehe wurden auch keine schimmelpilze im hausstaub gefunden? oder wurde nicht danach gesucht? wenn keine gefunden wurden, dann sehen sie wohin blinde Panik führen kann. sie wollten das Haus schon abreißen lassen. was ist jetzt mit den abgebauten eternitplatten, sind Schäden aufgetaucht? haben sie mit Okal zwecks einer Instandsetzung gesprochen. die wissen genau was wo wie verbaut wurde! wenn sie wollen, schmeißen sie den Teppich raus, aber mit dem neuen Teppich kann eine höhere Belastung ins Haus kommen. MfG Holzauge 🙂 -
Okal Haus: Erfolgreiche Sanierung – Erfahrungsbericht!
Okal-Haus erfolgreich saniert
Nun habe ich die ganze Sanierungsprozedur hinter mir und wollte nur mal für eventuell andere Betroffene die Information geben, dass es durchaus möglich ist, diesen Muffelgestank, der so typisch für diese Häuser ist, aus den vier Wänden zu vertreiben.
Nun lag bei uns auch zum Glück kein Schimmelbefall und keine Holzschutzmittelbelastung vor, sodass die Sanierung auch Sinn machte.
Ich habe hier ganz in der Nähe eine klasse Firma gefunden, die richtig gute Arbeit geleistet hat, und finanziell war es auch noch tragbar.
Vielen Dank auch an alle, die mir hier geantwortet haben.
Frauke Engelmann -
Okal Haus: Sanierung – Detaillierter Bericht & Tipps
Sanierung OKAL-Haus
Hallo, ich möchte noch einmal über die erfolgte Sanierung meines damaligen OKAL-Hauses berichten. Ich bekomme immer noch sehr viele E-Mails von Betroffenen, das Problem ist anscheinenend immer noch sehr akut. Vielleicht lassen sich hier im Vorfeld schon einmal viele Fragen beantworten.
Wir haben bei dem Haus die Außenwand bis auf die sichtbare Innenwand entfernt, eine Kalkmilchlösung aufgetragen, das Ganze dann mit einer Dampfsperre versehen und eine neue Thermofassade aufgebracht.
Der muffige Geruch kommt von Mikroorganismen, die durch organische Verunreinigungen im Holzschutzmittel in der Lage sind, dieses zu zersetzen. Bei dieser Zersetzung werden diese "Duftstoffe" gebildet. So hat man es mir jedenfalls erklärt.
Wie gesagt, hier war es "nur" die Fassade, wir hatten keine Belastungen durch Schimmel, Holzschutzmittel etc., also nochmal Glück im Unglück gehabt. -
Okal Haus (73): Modergeruch – Sanierungskosten gesucht!
OKAL Haus 73er Winkelbungalow Modergeruch Sanierungskosten
Hallo liebe Bau Gemeinde, wir stehen kurz davor ein 1973er Okay Haus zu kaufen, nur leider macht uns der leichte Modergeruch etwas Angst. Ich habe gesehen das mehrere von Euch diese Probleme hatten und Sanierungen durchgeführt haben.
Welche Kosten hattet IHR? Dann kann ich ja gleich eine neue Dämmung mitmachen und neue Fenster ...
Freue mich auf eure Antworten -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
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💡 Kernaussagen: Die Sanierung eines Okal Fertighauses aus dem Baujahr 1970 ist komplex und erfordert eine gründliche Analyse. Holzschutzmittel und Asbest können Probleme verursachen. Ein Gutachten ist unerlässlich, um die Schadstoffbelastung zu ermitteln. Die Kosten für Abriss oder Sanierung variieren stark und hängen vom Zustand des Hauses ab.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Okal Fertighaus: Gutachten abwarten – Asbest & Holzschutzmittel wird empfohlen, vor jeglichen Maßnahmen ein Gutachten erstellen zu lassen, um die tatsächliche Belastung durch Schadstoffe wie Holzschutzmittel und Asbest zu ermitteln. Dies ist entscheidend für die weitere Vorgehensweise.
✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Okal Haus: Erfolgreiche Sanierung – Erfahrungsbericht! zeigt, dass eine Sanierung möglich ist, wenn keine Schimmel- oder Holzschutzmittelbelastung vorliegt. Dies bietet Hoffnung für Betroffene, deren Häuser weniger stark belastet sind.
💰 Kosten: Im Thread werden Abrisskosten für ein Okal Fertighaus mit 120m² Grundfläche diskutiert (siehe Okal Fertighaus: Abrisskosten – Erfahrungswerte gesucht!). Die tatsächlichen Kosten hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Entsorgung von Schadstoffen.
🔧 Praktische Umsetzung: Eine detaillierte Beschreibung einer erfolgreichen Sanierung findet sich im Beitrag Okal Haus: Sanierung – Detaillierter Bericht & Tipps. Hier werden konkrete Maßnahmen wie das Entfernen der Außenwand und das Auftragen einer Kalkmilchlösung beschrieben.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie ein umfassendes Gutachten erstellen, um die Schadstoffbelastung Ihres Okal Fertighauses zu ermitteln. Kontaktieren Sie Okal für Informationen zu Sanierungsmöglichkeiten. Vergleichen Sie die Kosten für Sanierung und Abriss, um die wirtschaftlichste Entscheidung zu treffen.
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