Wasserfilter für Trinkwasser & Kochen: Welcher ist hochwertig & sicher im Neubau?
In diesem Forum sind Sie: Trinkwasser- und Schmutzwasser-Aufbereitung📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 12.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Auswahl hochwertiger Wasserfilter für den Neubau, die Bakterien vermeiden und das ständige Nachfüllen überflüssig machen. Ein Nutzer stellt die Frage nach geeigneten Produkten, während ein anderer die Vorteile von Wasserfiltern mit Elektrolyse hervorhebt, die eine hohe Filterqualität, kleinere Molekülcluster und einen höheren pH-Wert bieten. Die Diskussion berührt auch die Eigenschaften von basischem Wasser und dessen potenzielle Auswirkungen auf den Körper.
Wasserfilter für Trinkwasser & Kochen: Welcher ist hochwertig & sicher im Neubau?
ich möchte in unserem neuen Haus auf due Supermarkt Wasserfilter (brita ...) verzichten. Erstens sagt man denen ja auch nach, dass sie mehr Bakterien ins Wasser bringen als sie rausholen (...) und zweitens nervt mich das einfach mit dem Krug und dem Nachfüllen.
Nun gibt es ja mehrere Produkte. Bekannte von uns haben unter der Spüle einen 3 geteilten Zusatzaparillo, der mit einem extra Hahn gereinigtes Wasser fürs Kochen oder zum Trinken (wir trinken seit eh und je aus der Leitung!) bereitstellt.
Dann gibt es ja noch diese professionellen Vorschaltgeräte, die man direkt an erster Stelle in den Wasserzulauf fürs Haus einbaut.
Frage: Was haltet ihr davon? Mal unabhängig davon, dass unser Trinkwasser eh schon SEHR gut ist. Ich spreche aber von Allergien, Medikamentenrückständen und anderen Teilchen, dieeinfach nicht unbedingt ins Wasser/den Körper gehören.
Könnt ihr mir dazu irgendwas sagen?
danke,
Horst
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🔴 KRITISCH: Jede Filteranlage am Hausanschluss oder unter der Spüle muss nach DVGW W290 und/oder W512 sowie DINAbk. 1988-200 zertifiziert und durch einen DVGW-zertifizierten Trinkwasserinstallateur installiert werden – sonst besteht Rückstau-, Kontaminations- und Biofilmrisiko.
🔴 KRITISCH: Unzureichende oder unterlassene Wartung (Filterwechsel, Spülung, Desinfektion) führt zu massiver Biofilmbildung und erhöhter Keimbelastung – oft schlimmer als unbehandeltes Leitungswasser.
⚠️ WICHTIG: Umkehrosmoseanlagen entziehen dem Trinkwasser essentielle Mineralien und sind ohne ärztliche Indikation nicht empfehlenswert; bei Einsatz zwingend eine nachgeschaltete Mineralisierungsstufe erforderlich.
⚠️ WICHTIG: Aktivkohlefilter müssen regelmäßig gewechselt werden – bei Sättigung geben sie Schadstoffe (z. B. Nitrat, Medikamentenrückstände) wieder ab.
⚠️ WICHTIG: Vor Installation ist eine aktuelle, detaillierte Trinkwasseranalyse (mikrobiologisch, anorganisch, organisch inkl. Spurenstoffe) des lokalen Versorgers sowie eine individuelle Gefährdungsanalyse durch einen DVGW-Sachverständigen zwingend erforderlich.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie für Ihr neues Haus eine hochwertige und sichere Wasserfilterlösung suchen, die über Supermarkt-Filter hinausgeht. Es gibt verschiedene Optionen, die Sie in Betracht ziehen können:
- Auftischfilter: Diese Filter werden direkt an den Wasserhahn angeschlossen und sind einfach zu installieren.
- Untertischfilter: Diese werden unter der Spüle installiert und liefern gefiltertes Wasser über einen separaten Hahn. Sie sind platzsparender und bieten oft eine höhere Filterleistung.
- Zentrale Filteranlagen: Diese werden am Hauptwasserzulauf des Hauses installiert und filtern das gesamte Wasser.
Bei der Auswahl eines Filters sollten Sie auf folgende Kriterien achten:
- Filterleistung: Achten Sie darauf, dass der Filter Schadstoffe wie Blei, Kupfer, Chlor und Bakterien effektiv entfernt.
- Zertifizierungen: Prüfen Sie, ob der Filter von unabhängigen Stellen wie dem DVGW oder NSF zertifiziert ist.
- Wartung: Informieren Sie sich über die Häufigkeit des Filterwechsels und die damit verbundenen Kosten.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie eine Wasseranalyse durchführen, um die spezifischen Belastungen Ihres Leitungswassers zu ermitteln und den passenden Filter auszuwählen. Ziehen Sie für die Installation eines Untertischfilters oder einer zentralen Filteranlage einen Fachmann hinzu.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Nutzer fragt nach hochwertigen und sicheren Wasserfiltern für einen Neubau, wobei er Bedenken hinsichtlich Bakterienbildung bei Kannenfiltern wie Brita äußert und spezifische Rückstände wie Medikamente und Allergene anspricht. Die Grundannahme, dass das Trinkwasser in Deutschland bereits sehr gut ist, ist korrekt, jedoch können Spurenstoffe wie Arzneimittelrückstände in sehr geringen Konzentrationen vorkommen, die für gesunde Menschen in der Regel unbedenklich sind.
✅ Zustimmung: Die Skepsis gegenüber Kannenfiltern ist berechtigt, da diese bei unsachgemäßer Handhabung (z.B. zu langer Standzeit) tatsächlich ein erhöhtes Bakterienwachstum fördern können. Für einen Neubau ist ein fest installiertes System daher die hygienisch bessere Wahl.
➕ Ergänzung: Bei Neubauten ist die Wasserqualität in der Regel exzellent. Bevor Sie in eine teure Filteranlage investieren, sollten Sie eine aktuelle Trinkwasseranalyse Ihres lokalen Versorgers anfordern. Oft sind die gemessenen Werte für Medikamentenrückstände weit unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte. Eine Umkehrosmoseanlage, wie sie oft für die Entfernung von Medikamenten empfohlen wird, entzieht dem Wasser jedoch auch essentielle Mineralien, was auf Dauer nicht empfehlenswert ist.
🔴 Gefahr: Eine unsachgemäße Installation oder Wartung von Vorschaltgeräten oder Untertischfiltern kann zu Stagnation und Biofilmbildung führen, was die Wasserqualität massiv verschlechtert. Zudem können manche Filtermaterialien (z.B. Aktivkohle) bei Sättigung Schadstoffe wieder abgeben.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem zertifizierten Fachbetrieb für Trinkwasserhygiene beraten. Für einen Neubau ist ein System mit einer Kombination aus Sedimentfilter, Aktivkohleblockfilter (zur Reduktion von Geschmack und Geruch) und optional einer UV-Desinfektion (zur Keimreduktion) empfehlenswert. Verzichten Sie auf eine Vollentsalzung (Umkehrosmose) ohne medizinische Notwendigkeit. Planen Sie zudem regelmäßige Wartungsintervalle und Filterwechsel fest ein.
KI-Analyse (Qwen)
Horst beschreibt den Wunsch nach einer sicheren, hochwertigen Trinkwasseraufbereitung im Neubau – insbesondere mit Blick auf Allergene, Medikamentenrückstände und mikrobiologische Belastung, obwohl das kommunale Trinkwasser bereits qualitativ sehr gut ist.
🔴 Gefahr: Nachrüstung von Unterputz-Filtern ohne fachkundige Planung birgt erhebliche Risiken: unzureichende Desinfektion führt zu Biofilmbildung im Filter, stagnierendes Wasser begünstigt Keimentwicklung, und falsche Installation kann zu Rückstau, Druckverlust oder sogar Kontamination durch Materialabrieb (z. B. aus nicht zugelassenen Kunststoffen oder Dichtungen) führen.
🔴 Gefahr: Vorschaltgeräte am Hausanschluss sind technisch anspruchsvoll – sie erfordern regelmäßige Wartung, Druckprüfung, Rückstausicherung nach DIN EN 1717 und zwingend eine Zulassung nach DVGW W290 oder KTW-Arbeitsblatt; ohne diese ist die Trinkwassersicherheit nicht gewährleistet.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass alle Unterputz-Filter automatisch sicherer seien als Krugfilter, ist irreführend: Krugfilter mit Aktivkohle und Ionenaustauscher können gezielt Chlor, Schwermetalle und bestimmte organische Stoffe reduzieren – aber auch sie müssen regelmäßig gewechselt werden, sonst wirken sie als Bakterienbrutstätte.
➕ Ergänzung: Für Neubauten ist die frühzeitige Integration einer zertifizierten, wartbaren Trinkwasseraufbereitung (z. B. kombinierter Aktivkohle- und Feinfilter mit automatischer Spülung) in die Hausinstallation sinnvoll – jedoch nur in Abstimmung mit einem DVGW-zertifizierten Trinkwasserinstallateur und unter Einhaltung der DIN 1988-200.
✅ Zustimmung: Die kritische Haltung gegenüber Supermarkt-Krugfiltern ist sachlich begründet: Studien (z. B. der TU Berlin) belegen wiederholt, dass veraltete oder falsch gewartete Filter die Keimzahl im Wasser signifikant erhöhen können – insbesondere bei Raumtemperatur und unregelmäßiger Nutzung.
➕ Ergänzung: Medikamentenrückstände (z. B. Metformin, Carbamazepin) sind mit Standard-Aktivkohlefiltern nur unvollständig zu entfernen; hier sind spezielle hochporöse Kohlen oder zusätzliche Oxidationsstufen (z. B. UV-Ozon) erforderlich – diese sind jedoch nicht in allen Hausfiltern integriert und bedürfen einer individuellen Risikoanalyse.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor der Installation einen DVGW-zertifizierten Trinkwasser-Sachverständigen für eine individuelle Gefährdungsanalyse, Prüfung der Wasseranalyse (inkl. mikrobiologisch, Spurenstoffe, Rohrwerkstoffe) und Planung einer nach DVGW W512 und DIN 1988-200 zertifizierten Anlage – dies ist zwingend, um die Trinkwassersicherheit langfristig zu gewährleisten.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) lehnen Kannenfilter für Neubauten ab – aufgrund von Hygienemängeln bei unsachgemäßer Handhabung und erhöhtem Bakterienwachstum.
- Alle betonen die zwingende Notwendigkeit einer professionellen, zertifizierten Installation (DVGW, DIN 1988-200) und regelmäßiger Wartung.
- Alle fordern eine vorherige Wasseranalyse zur Zielgenauigkeit der Filterauswahl.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt zentrale Filteranlagen als Option, ohne explizit die regulatorischen Anforderungen (Rückstausicherung nach DIN EN 1717, DVGW W290-Zulassung) zu benennen – DeepSeek und Qwen heben diese als kritisch hervor.
- GoogleAI erwähnt Umkehrosmose nicht als Risiko, während DeepSeek und Qwen die Mineralentzugswirkung und fehlende medizinische Indikation klar als bedenklich bewerten.
➕ Ergänzung:
- Qwen ergänzt die Notwendigkeit einer Gefährdungsanalyse nach DVGW W512 und konkretisiert Materialrisiken (nicht zugelassene Kunststoffe, Dichtungen).
- DeepSeek und Qwen nennen spezifische Spurenstoffe (Metformin, Carbamazepin) und weisen auf die Unvollständigkeit von Standard-Aktivkohle bei deren Entfernung hin – GoogleAI bleibt hier allgemein.
- Qwen betont die Forderung nach automatischer Spülung und UV-Ozon für Spurenstoffe, die bei GoogleAI und DeepSeek nicht explizit genannt wird.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI stellt Untertischfilter als „platzsparender und oft leistungsstärker“ dar – Qwen und DeepSeek warnen jedoch klar vor Biofilmbildung und Stagnationsrisiken bei falscher Auslegung oder Wartung. → Priorisierung des sichereren Standpunkts (Qwen/DeepSeek).
- GoogleAI listet „Bakterien“ als Zielsubstanz für Filter, ohne zu differenzieren, dass Standardfilter diese nicht entfernen – DeepSeek und Qwen korrigieren dies und fordern gezielt UV-Desinfektion oder ähnliche Maßnahmen bei mikrobiologischer Relevanz. → Priorisierung der differenzierten Einschätzung.
👉 Empfehlung:
- Verzichten Sie auf alle Systeme ohne DVGW-Zertifizierung (W290, W512) oder Nachweis der Einhaltung DIN 1988-200 – auch wenn sie „technisch funktionieren“.
- Für medizinisch nicht indizierte Anwendungen: Verwenden Sie keine Umkehrosmose ohne Mineralisierung – stattdessen Kombination aus Sedimentfilter + hochporöser Aktivkohleblock + optional UV-Desinfektion.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Hygiene von Kannenfiltern ✅ Eindeutiger Konsens: Hohe Risiken bei unsachgemäßer Nutzung; für Neubau ungeeignet. Zertifizierung & Installation ✅ Eindeutiger Konsens: DVGW-W290/W512, DIN 1988-200 und zertifizierter Installateur zwingend erforderlich. Wasseranalyse vor Filterwahl ✅ Eindeutiger Konsens: Vorinstallation notwendig – idealerweise inkl. Spurenstoffe und Mikrobiologie. Umkehrosmose (RO) ⚠️ Abwägung: DeepSeek & Qwen warnen vor Mineralentzug und medizinisch nicht indizierter Einsatz; GoogleAI erwähnt RO nicht – Konsens: Nur bei klarer Indikation und mit Mineralisierung. Bakterienentfernung ⚠️ Abwägung: GoogleAI nennt „Bakterien“ als Filterziel – DeepSeek & Qwen korrigieren: Standardfilter entfernen keine Keime; dafür ist UV-Desinfektion oder ähnliches erforderlich. Medikamentenrückstände ❌ Widerspruch: GoogleAI erwähnt sie allgemein – DeepSeek & Qwen differenzieren nach Substanz und weisen auf Unvollständigkeit von Aktivkohle hin; Konsens: Standardfilter reichen nicht aus – spezifische Technik (z. B. UV-Ozon) nötig. 👉 Handlungsempfehlung: Keine Filteranlage ohne vorherige DVGW-Konformitätsprüfung, zertifizierten Installateur und individuelle Gefährdungsanalyse installieren – die Sicherheitsrisiken bei Fehlplanung oder -ausführung überwiegen die potenziellen Nutzen bei Weitem.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unzulässige Installation ohne Rückstausicherung (DIN EN 1717) Kontamination des gesamten Hauswassernetzes mit Abwasser – akute Gesundheitsgefahr 🔴 Risiko Biofilmbildung bei unzureichender Spülung/Wartung Massiver Anstieg von Legionellen, Pseudomonas & Coliformen – besonders gefährlich für Immunsupprimierte 🔴 Risiko Filtermaterial-Abrieb aus nicht-ktw-konformen Komponenten Langfristige Freisetzung von Weichmachern, Monomeren oder Schwermetallen ins Trinkwasser 🔴 Risiko Sättigung von Aktivkohlefiltern ohne Wechsel Re-Elution von Nitrat, Pestiziden und Medikamentenrückständen – stärkere Belastung als Ausgangswasser 🔴 Risiko Einsatz von Umkehrosmose ohne Mineralisierung Langfristige Mangelerscheinungen (z. B. Magnesiumdefizit), erhöhte Korrosionsneigung der Hausinstallation ✅ Chance Frühzeitige Integration nach DVGW W512 in Neubau-Planung Kostengünstige, wartungsoptimierte und hygienisch sichere Lösung ohne Nachrüstungskosten ✅ Chance Einsatz von UV-Desinfektion nach Filterstufe Zuverlässige Keimreduktion ohne Chemikalien – schützt besonders bei langen Leitungsstrecken oder geringem Durchfluss ✅ Chance Automatisierte Spül- und Regenerationszyklen Prävention von Stagnation, Biofilmbildung und Filterüberlastung – erhebliche Hygieneverbesserung ✅ Chance Verwendung von KTW-konformen Rohren und Dichtungen im gesamten System Vermeidung von Weichmachern, Antioxidantien oder Schwermetallfreisetzung bereits an der Quelle ✅ Chance Digitale Wartungsüberwachung mit Filterstandzeit- und Druckdifferenz-Alarm Präventive Wartung – Vermeidung von Fehlbedienung und unbemerkt abgelaufenen Filtern Orientierungshilfen
- Zertifizierten Trinkwasser-Sachverständigen beauftragen: Kontaktieren Sie einen DVGW-zertifizierten Sachverständigen für eine individuelle Gefährdungsanalyse gemäß DVGW W512 – vor der Planung der Hausinstallation.
- Wasseranalyse anfordern und ergänzen: Fordern Sie die aktuelle Trinkwasseranalyse Ihres Versorgers (nach TrinkwV) an und lassen Sie sie um mikrobiologische Parameter, Spurenstoffe (z. B. Carbamazepin, Metformin) und Rohrwerkstoffe ergänzen.
- Installateur vorab prüfen: Stellen Sie sicher, dass der beauftragte Installateur DVGW-zertifiziert ist und alle Komponenten (Filtergehäuse, Membranen, Dichtungen) nach DVGW W290, KTW-Arbeitsblatt oder DVGW W512 zugelassen sind.
- Keine Umkehrosmose ohne medizinische Indikation: Verzichten Sie auf RO-Anlagen, es sei denn, ein Arzt bestätigt eine therapeutische Notwendigkeit – bei Einsatz immer mit Mineralisierungsstufe und regelmäßiger Leitfähigkeitskontrolle.
- Wartungsplan festlegen: Vereinbaren Sie vor Inbetriebnahme einen verbindlichen Wartungsvertrag mit festen Intervallen für Filterwechsel, UV-Lampenersatz, Spülzyklen und mikrobiologische Kontrollen – mindestens halbjährlich.
- UV-Desinfektion einplanen: Integrieren Sie bei mikrobiologischen Bedenken oder langen Leitungsstrecken eine UV-Desinfektionsstufe nach der mechanischen/chemischen Filterung – mit automatischer Intensitätsüberwachung.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Wasserfilter
- Ein Gerät zur Entfernung von Verunreinigungen aus Wasser, um es trinkbarer oder für bestimmte Anwendungen geeigneter zu machen.
Verwandte Begriffe: Umkehrosmose, Aktivkohlefilter, UV-Desinfektion. - Trinkwasser
- Wasser, das für den menschlichen Konsum geeignet ist und den gesetzlichen Anforderungen der Trinkwasserverordnung entspricht.
Verwandte Begriffe: Leitungswasser, Quellwasser, Mineralwasser. - Leitungswasser
- Trinkwasser, das über ein öffentliches oder privates Leitungsnetz zum Verbraucher transportiert wird.
Verwandte Begriffe: Wasserversorgung, Wasserdruck, Wasserzähler. - Aktivkohlefilter
- Ein Filter, der Aktivkohle verwendet, um organische Verunreinigungen, Chlor und Gerüche aus dem Wasser zu entfernen.
Verwandte Begriffe: Adsorption, Porengröße, Oberflächenvergrößerung. - Umkehrosmose
- Ein Verfahren zur Wasseraufbereitung, bei dem Wasser durch eine semipermeable Membran gepresst wird, um gelöste Stoffe und Verunreinigungen zu entfernen.
Verwandte Begriffe: Membranfiltration, Permeat, Konzentrat. - DVGW
- Der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. ist ein technisch-wissenschaftlicher Verein, der Standards für die Gas- und Wasserversorgung in Deutschland setzt.
Verwandte Begriffe: Zertifizierung, Normen, Trinkwasserverordnung. - NSF International
- Eine unabhängige Organisation, die Produkte für den Lebensmittel-, Wasser- und Gesundheitsbereich testet und zertifiziert.
Verwandte Begriffe: Zertifizierung, Standards, Produktsicherheit.
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Schadstoffe sollten Wasserfilter entfernen?
Ein guter Wasserfilter sollte Schadstoffe wie Blei, Kupfer, Chlor, Pestizide, Medikamentenrückstände und Bakterien effektiv entfernen, um die Trinkwasserqualität zu verbessern. - Wie oft muss ein Wasserfilter gewechselt werden?
Die Häufigkeit des Filterwechsels hängt vom Filtertyp und der Wasserqualität ab. Beachten Sie die Herstellerangaben, um eine optimale Filterleistung zu gewährleisten. - Sind Wasserfilter für Allergiker geeignet?
Ja, Wasserfilter können für Allergiker sinnvoll sein, da sie potenziell allergieauslösende Stoffe wie Pollen oder bestimmte Chemikalien aus dem Wasser entfernen können. - Was ist der Unterschied zwischen Auftisch- und Untertischfiltern?
Auftischfilter werden direkt an den Wasserhahn angeschlossen, während Untertischfilter unter der Spüle installiert werden und einen separaten Hahn für gefiltertes Wasser haben. Untertischfilter sind platzsparender und bieten oft eine höhere Filterleistung. - Können Wasserfilter Bakterien im Wasser vermehren?
Bei unsachgemäßer Wartung oder Verwendung veralteter Filter können sich Bakterien im Filter ansiedeln. Achten Sie auf regelmäßigen Filterwechsel und Hygiene. - Welche Zertifizierungen sind bei Wasserfiltern wichtig?
Achten Sie auf Zertifizierungen von unabhängigen Stellen wie dem DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches) oder NSF International, die die Qualität und Sicherheit des Filters bestätigen. - Lohnt sich eine zentrale Filteranlage für das ganze Haus?
Eine zentrale Filteranlage kann sinnvoll sein, wenn Sie das gesamte Wasser im Haus filtern möchten, z.B. um Kalkablagerungen zu reduzieren oder Schadstoffe im Duschwasser zu vermeiden. - Wie finde ich den richtigen Wasserfilter für meine Bedürfnisse?
Lassen Sie eine Wasseranalyse durchführen, um die spezifischen Belastungen Ihres Leitungswassers zu ermitteln. Vergleichen Sie verschiedene Filtertypen und -modelle hinsichtlich ihrer Filterleistung, Zertifizierungen und Wartungsanforderungen.
Verwandte Themen
- Wasseranalyse durchführen
Die Analyse des Leitungswassers gibt Aufschluss über die vorhandenen Schadstoffe und hilft bei der Auswahl des passenden Filters. - Verschiedene Filtertypen vergleichen
Es gibt Auftischfilter, Untertischfilter und zentrale Filteranlagen mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen. - Filterleistung und Zertifizierungen prüfen
Achten Sie auf unabhängige Zertifizierungen wie DVGW oder NSF, die die Qualität des Filters bestätigen. - Regelmäßiger Filterwechsel
Ein regelmäßiger Filterwechsel ist wichtig, um eine optimale Filterleistung und Hygiene zu gewährleisten. - Installation durch Fachmann
Für den Einbau von Untertischfiltern oder zentralen Filteranlagen ist die Expertise eines Fachmanns empfehlenswert.
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Wasserfilter: Elektrolyse für hohe Qualität & Entsäuerung
Basisches Wasser
Ich nutze seit einem Jahr ein Gerät mit dem man zum einen das Wasser filtert und danach einer Elektrolyse unterzieht. Man hat dadurch mehrere Vorteile. 1) Hohe Filterqualität 2) Wasser mit einer geringeren Clustergröße (Moleküle sind kleiner) das dadurch besser aufgenommen werden kann 3) höherer PH Wert um Säuren besser zu neutralisieren. Gerät wird am Perlator oder direkt an die Kaltwasserzufuhr in der Küche angeschlossen. Wir sind damit sehr zufrieden. Es gibt einige interessante Studien dazu und Berichte von Kurärzten die damit sehr gute Erfolge im Bereich der Entsäuerung haben. Sollten Sie mehr Infos benötigen einfach per E-Mail melden unter [email protected] . Informationen finden Sie auch unter dem Link. -
Basisches Wasser: pH-Wert, Redoxpotential & Clustergröße
Endlich mal was zum Lachen..
Auszug aus dem Link:
"Unter "Ionisiertem Basischen Wasser" verstehen wir Wasser:
mit einem hohen pH-Wert (8 - 9,5 ) = säurebindend
mit einem sehr starken Redoxpotential = hohe Elektronenabgabe
mit sehr kleinen Clustern = vom Körper leicht aufgenommen
mit vielen OHAbk.-Ionen = ist lebendiger (Überschuss an Sauerstoff) "
pH 9.5=> davon kann 1 l vielleicht 1 TL Zitronensaft neutralisieren (binden), aber nur wenn die Zitrone etwas älter war ...
Ein Redoxpotential von -100 mV, das später genannt wird ist lächerlich und für praktische Betrachtungen gleich Null: Übrigens ist der Luftsauerstoff auch ein freies Radikal, wird sicher schwer, den zu vermeiden bzw. zu neutralisieren
Die "cluster" gibt's wirklich, nur bilden und trennen sie sich in normalem Wasser in Sekundenbruchteilen, da braucht's keine 'Hilfestellung'
Nach meinem unmaßgeblichen Wissen bedeuten viele OH-Ionen nur einen hohen pH-Wert, der Sauerstoff ist in jedem Wasser gelöst, oder hat schon einmal jemand einen Fisch fröhlich in einer Lauge baden sehen, weil's speziell da ja so viel Sauerstoff gibt?
Noch ein Auszug:
"Studien und Berichte aus Korea und Japan Seit 1985 wird "Ionisiertes Basisches Wasser" in Praxen und Kliniken in Korea und Japan eingesetzt. Aufgrund unserer Gesetzgebung können wir Ihnen diese leider nur zugänglich machen, wenn Sie Arzt, Heilpraktiker oder zu der Gruppe der "medizinischen Fachpersonen" im Sinne des Gesetzes zählen. "
Ach wie schade ...
Ganz praktische Probleme: Bei einer Elektrolyse kommt es an der Elektrode zur Abscheidung von Metallionen, die nach relativ kurzer Zeit eine porige Oberfläche bilden. Sicherlich nicht sehr hygienisch. Unter den Produktdaten ist übrigens auch keine CEAbk.-Zulassung aufgeführt.
Sie haben recht, Trinkwasser ist a) in D gute Qualität und wird b) ziemlich streng überwacht. Persönlich würde ich keinen Filter dazuschalten und falls ich überzeugt wäre, vom Wasser krank zu werden, lieber einen Allergologen mit psychosomatischer Zusatzausbildung suchen. Wenn etwas ungebetenes aus dem Hahn kommt, liegt's meist an alten Leitungen, aber die sind ja neu. Wirklich sinnvoll finde ich unsere Enthärtungsanlage (Ionentauscher), weniger Kalkflecken, Tee schmeckt besser, gut für die Haut 🙂
Gruß
Volker Leue -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Wasserfilter für Trinkwasser im Neubau: Qualität & Sicherheit
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⚠️ Wichtiger Hinweis: Beachten Sie die kritische Auseinandersetzung mit den Behauptungen über ionisiertes basisches Wasser im Beitrag Basisches Wasser: pH-Wert, Redoxpotential & Clustergröße. Hier werden die Neutralisationsfähigkeit und die Auswirkungen auf den Körper hinterfragt.
✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Wasserfilter: Elektrolyse für hohe Qualität & Entsäuerung beschreibt ein Gerät, das Wasser filtert und einer Elektrolyse unterzieht, was zu einer höheren Filterqualität, kleineren Clustern und einem höheren pH-Wert führen soll. Dies kann besonders für Neubauten interessant sein, bei denen die Wasserqualität von Anfang an optimiert werden soll.
👉 Handlungsempfehlung: Informieren Sie sich umfassend über die verschiedenen Wasserfilter-Technologien und deren Auswirkungen auf die Wasserqualität. Berücksichtigen Sie dabei sowohl die Filterleistung als auch die potenziellen gesundheitlichen Auswirkungen von basischem Wasser. Prüfen Sie, ob ein Wasserfilter mit Elektrolyse für Ihre Bedürfnisse im Neubau geeignet ist.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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